Dokumentation der Veranstaltungen 2008
In ganz Deutschland fanden über 50 Veranstaltungen statt, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richteten und verschiedene Verkehrssicherheitsthemen in den Fokus stellten, oder als aufmerksamkeitsstarkes Großevent eine breite Öffentlichkeit anzogen.
Gesamtübersicht der Veranstaltungen:
Einzelne Veranstaltungsbeispiele:
Nationale Kampagne „Runter vom Gas!“ fand zahlreiche Unterstützer
„Runter vom Gas!“ – so lautet die bundesweite Kampagne des Deutschen Verkehrssicherheitsrates e.V. (DVR) und des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), die auch von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) unterstützt wird. Auf die immense Gefahr, der sich Verkehrsteilnehmer durch eine unangepasste Geschwindigkeit aussetzen, wird im Rahmen der Kampagne noch bis Ende des Jahres 2009 auf emotionale Weise hingewiesen. Weitere Informationen auf www.runter-vom-gas.de
Freiwillige Feuerwehren verbreiten die Botschaft „Runter vom Gas!“
Freiwillige Feuerwehren in ganz Deutschland hängten Aktionsbanner und Plakate der Kampagne an die Fassaden ihrer Feuerwehrhäuser. Die Freiwilligen Feuerwehren trugen damit zur Verbreitung der Kampagne bei, denn nicht selten werden gerade sie mit besonders folgenschweren Verkehrsunfällen konfrontiert.
Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Altencelle mit Aktionsbanner
So wie hier in Roden hängen die Plakate bundesweit gut sichtbar an Feuerwehrhäusern
"Runter vom Gas!" - Themenvesper der Berliner Domgemeinde
Das Gedenken an die Opfer, die Hinterbliebenen und die Verletzten von Verkehrsunfällen stand im Mittelpunkt der Andacht von Dompredigerin Frau Dr. Petra Zimmermann. Sie unterstrich die Bedeutung eines rücksichtsvollen Umgangs im Straßenverkehr. Durch einen einzigen Moment der Unachtsamkeit können Leben zerstört werden, so Frau Dr. Zimmermann.
Die Kampagne „Runter vom Gas!“ war in den Domarkaden mit einem Infostand präsent. Frau Dr. Irmgard Schwaetzer, Bundesministerin a.D. und Vorsitzende des Domkirchenkollegiums, begrüßte im Anschluss an die Vesper die Zielsetzung der Kampagne.
Frau Dr. Irmgard Schwaetzer gemeinsam mit Frau Dr. Petra Zimmermann, Sandra Frohneberg vom DVR und Vikar Martin Brons (v.l.n.r.)
Radio Fritz berichtet im Nachmittagsprogramm
Die Redakteure des rbb-Tochtersenders Radio Fritz haben die nationale Kampagne und den Tag der Verkehrssicherheit am Freitag, den 20. Juni in den Fokus eines etwa 5-minütigen Berichtes gestellt. Der Bericht, der neben ausführlichen Informationen Stimmen, Meinungen und Kommentare zu „Runter vom Gas!“ enthält, wurde im Rahmen des erfolgreichen Sendeformates "Die Radiofritzen am Nachmittag" ausgestrahlt.
* mp3 - Runter vom Gas (4,7 MB)
25 Jahre BASt in Bergisch Gladbach
Fliegende Autos, sprechende Puppen, eine bebende Straße und vieles mehr: Mit einem bunten Programm feierte die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) mit rund 4.000 Gästen am 21. Juni 2008 ihr 25-jähriges Jubiläum.
"25 Jahre ist es her, dass wir dieses großzügige Gebäude in Bergisch Gladbach-Bensberg bezogen haben. Die Platzprobleme, die wir in unseren Dienstgebäuden in Köln hatten, waren damit endlich behoben. Hier in Bensberg arbeiten wir alle unter einem Dach." Mit diesen Worten eröffnete Dr. Peter Reichelt, Vertreter des Präsidenten der BASt, den Tag. Ihm folgten Begrüßungsansprachen von Helmut Simon, Direktionsleiter Verkehr des Polizeipräsidiums Köln, Klaus Orth, Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach, und Ute Hammer, Geschäftsführerin des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR).
Danach strömten die Besucher zum Crash-Test, einem Überschlagversuch, bei dem das Kopfball-Team des WDR eine Antwort auf die Frage suchte: Wo ist der sicherste Platz im Auto?
Crash-Test auf dem BASt-Gelände
Insgesamt gab es 74 Aktionspunkte, die den Gästen auf dem rund 20 Hektar großen Gelände mit einem Büro- und Laborkomplex sowie zehn Versuchshallen mit teils einzigartigen Großversuchsständen präsentiert wurden.
Viele der Präsentationen waren auch für Kinder interessant, insbesondere die Puppenbühne und der "BAStl-Stand“. Kommentar eines kleinen Jungen: "Das ist hier ja besser als im Phantasialand."
Kinder beim „Edelsteinsieben“
Publikumsveranstaltung im Thüringer Einkaufscenter (T.E.C.) in Erfurt
Hautnah erlebten die Besucher am 21. Juni 2008 zahlreiche Präsentationen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hatte die Schirmherrschaft über den Tag der Verkehrssicherheit übernommen. Jährlich geschehen in Deutschland weit über 100.000 meldepflichtige Unfälle im Straßenverkehr - während der Arbeitszeit und auf den Arbeitswegen, viele hundert verlaufen tödlich. Darauf machte die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU), unterstützt vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR), aufmerksam.
Wie man mit seinem Auto zügig und sicher an sein Ziel kommt und dabei noch Sprit spart, das demonstrierten die Veranstalter beim Training „Fahr & Spar mit Sicherheit“. Eine wichtige Regel lautet: Abstand halten und dadurch Entscheidungsspielräume schaffen. Ebenfalls wichtig: Niedertourig fahren, Motor an der Ampel ausschalten, Energie von Schwung und Bewegung nutzen.
Daneben gab es weitere praktische Demonstrationen und Mitmachangebote, etwa zu den Themen „Ladungssicherung“, „Verhalten bei Unfällen“, und bei einem „Seh- und Hörtest“ des Arbeitsmedizinischen Dienstes der BG BAU.
Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) strahlte mehrere Radiobeiträge über das Großevent im Erfurter TEC aus.
Interessierte Besucher testen ihre Reaktionsfähigkeit
Auf dem Dach liegender Unfallwagen
Besucherandrang beim Tag der Verkehrssicherheit in Wiesbaden
Zahlreiche Passanten besuchten am 21. Juni 2008 den Tag der Verkehrssicherheit, den die Berufsgenossenschaft Druck und Papierverarbeitung mit Unterstützung der Unfallkasse Hessen in der Wiesbadener Innenstadt veranstaltet hat. Rechtzeitig zum Ferienbeginn konnten sich die Besucher über Fahrradsicherheit und Ladungssicherung informieren.
Ein Fehlersuchfahrrad sensibilisierte kleine und große Radfahrer, worauf es bei einem sicheren Fahrrad ankommt – Richtiges wurde mit leuchtenden Reflexbändern und praktischen Unfallsets für unterwegs belohnt. Auf einem Fahrradsimulator lernten Kinder und Erwachsene, Gefahrensituationen im Straßenverkehr rechtzeitig zu erkennen und gefahrlos angemessenes Verhalten einzuüben.
Zahlreiche Besucher nutzten den vom BAD ärztlich betreuten Sehtest, bei dem man sich auch eine Bescheinigung für den Führerschein ausstellen lassen konnte.
Technische Aufsichtsbeamte der Berufsgenossenschaft zeigten Interessierten die richtige Ladungssicherung für die bevorstehende Fahrt in den Urlaub.
Neben praktischen und theoretischen Informationen gab es Spiel und Spaß für die kleinen Verkehrsanfänger: Das von der Unfallkasse Hessen angebotene Verkehrssicherheitsquiz sorgte mit einem Glücksrad und einer Clownesse für spielerisch lernbare Informationen und entspannte Eltern.
„Tag der Ladungssicherung“ in Dresden
Fehlende oder unzureichende Ladungssicherung führt immer wieder zu Verkehrsunfällen bzw. zu einer erheblichen Verschlimmerung der Unfallfolgen. Vor diesem Hintergrund wird der Überwachung des gewerblichen Güterverkehrs ein besonderes Augenmerk geschenkt.
Der geringe Anteil der Ladungssicherungsmängel bei inländischen Fahrzeugen ist nicht zuletzt auf die Tätigkeit des Arbeitskreises Ladungssicherheit zurückzuführen, der am 21.06.2008 bereits zum siebenten Mal den „Tag der Ladungssicherung“ durchführt hat und sich u.a. aus Experten der (Bundes-) Polizei, des Bundesamtes für Güterverkehr und Mitarbeitern der Sächsischen Arbeitsschutzverwaltung zusammensetzt.
Der Aktionstag dient dazu, Verladern, Transportunternehmern, Fahrern, Disponenten sowie allen Interessierten mit Fachvorträgen und Präsentationen Informationen rund um das Thema „Ladungssicherung“ zu geben und die Verständigung zwischen den Transportbeteiligten und den Kontrollbehörden zu fördern.
Demonstration zur richtigen Ladungssicherung
Präsentation im Rahmen des „Tages der Ladungssicherung“
Landespolizei Schleswig-Holstein beteiligte sich im Rahmen der Kieler Woche
Die „Arbeitsgruppe Polizeiliche Verkehrssicherheitsarbeit“ (AG PVSA) hat im Rahmen der Kieler Woche am Tag der Verkehrssicherheit vor dem Gebäude des Wasserschutzpolizeireviers Kiel verschiedene Verkehrssicherheitsthemen präsentiert.
Besucher hatten unter anderem die Möglichkeit, an einem Fahrsimulator Ihre Reaktionszeiten zu testen oder während einer Simulation die Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr zu „erfahren“. Neben Ausstellungen zu den Themen „Kinder im Verkehr“ und „Motorradfahrersicherheit“ war auch ein Beamter der Wasserschutzpolizei vor Ort, um Fragen zur Sicherheit auf den Wasserstraßen zu beantworten.
Echte Hingucker waren auch wieder die „Polente“ sowie eine Polizei-Harley-Davidson.
Viele tausend Besucher sind im Laufe des Tages am Stand vorbei gekommen, einige hundert nutzten das Angebot um sich persönlich beraten zu lassen, den Fahrsimulator zu testen oder einfach die Tipps und Hinweise der Ausstellungen zu lesen. Insgesamt war der Tag bei strahlend schönem Wetter ein großer Erfolg!
Die allseits beliebte „Polente“ und eine Polizei-Harley-Davidson
Zahlreiche Interessenten suchten bei strahlendem Sonnenschein die Stände der Landespolizei auf
Aktionstag Motorrad in Hamburg
Der Aktionstag Motorrad fand in Hamburg als Gemeinschaftsaktion an zwei Standorten gleichzeitig statt. Unter Federführung des Fahrlehrerverbandes Hamburg e.V., boten die Behörde für Inneres, die Polizei Hamburg, TÜV Hanse und Verkehrswacht Hamburg e.V. mit vielen Partnern (Verwaltungsberufs-Genossenschaft, TÜV Nord, Bikers Fashion Arena, Detlev Louis etc.) ein vielseitiges und buntes Angebot rund um die Sicherheit und Unfallverhütung für Motorradfahrer an. Richtige Erste Hilfe für Zweiradfahrer, alle wichtigen Informationen rund um den Führerschein, Schutzkleidung, Präventionsarbeit der Polizei, ein Geschicklichkeitsparcours, die German Safety Tour des GDV und die Bikers Helpline warteten am Ausschläger Weg 100 auf interessierte Biker.
Wenige Minuten entfernt, auf dem Verkehrsübungsplatz der Verkehrswacht Hamburg, gab es ebenfalls ein abwechslungsreiches Programm, das interessierten Besuchern unter anderem Demonstrationen aus dem Motorrad-Sicherheitstraining und einen Motorradsimulator bot. Weiterhin wurde die Belastbarkeit von Schutzkleidung in einem Schleiftest eindrucksvoll nachgewiesen.
2007 verunglückten 623 Motorradfahrer in Hamburg. Hauptbetroffen waren 35- bis 50-jährige. Unfallursachen waren überhöhte Geschwindigkeit und Fahrfehler (u.a. Überbremsen).
Die Maschine eines verunglückten Fahrers als abschreckendes Beispiel
Durch entsprechende Rauschbrillen können Fahrten unter Alkoholeinfluss simuliert werden
Demonstration des „toten Winkels“ eines Trucks
Fahrsicherheitstraining auf dem Flugplatzgelände Layenhof Finthen
Da Fahranfänger von 17 bis 25 Jahre in fast ein Viertel der Unfälle mit Todesfolge verwickelt sind, unterstützt das Verkehrsministerium in Rheinland-Pfalz spezielle Sicherheitstrainings für Fahranfänger mit 30 Euro pro Teilnehmer. In diesem Jahr wurde unter anderem auf dem Flugplatzgelände Layenhof Finthen in Mainz ein ganztägiges Verkehrssicherheitstraining angeboten. Angesprochen waren dabei Jahr Schüler und Lehrer des Mainzer Gymnasiums Theresiarum. Ein Brems- und ein Aufprallsimulator, die nicht nur den Trainingsteilnehmern, sondern allen interessierten Besuchern zugänglich waren, stießen ebenfalls auf großes Interesse.
Demonstration des ACE-Instruktors
Das Lösen von Wissensfragen während der Fahrt erzeugt Stresssituationen
Im Kreis Warendorf verunglückten im vergangenen Jahr 419 Radfahrer. Dies nahm die Polizei Warendorf zum Anlass, den Schwerpunkt für den heutigen Tag rund um das Fahrrad zu setzen. Die Besucherinnen und Besucher, die die Veranstaltung aufsuchten, fanden ein umfangreiches Angebot rund um’s Rad.
Auf der Aktionsfläche zeigten die jungen Fahrer des Trail Clubs Stadtlohn, wie gut sie ihre Drahtesel beim punktgenauen Bremsen, Gleichgewicht halten, beim Springen auf Paletten oder Fahren über Balken beherrschen.
Das Zentrum für Gesundheitssport und medizinische Fitness aus Warendorf stellte mit einer Gruppe auf der Bühne „Indoor-Cycling“ vor und animierte zum Mitmachen. Herr Schubert erläuterte, dass „Indoor-Cycling“ die Möglichkeit bietet, sich fit zu halten aber auch mit dem Fahrrad verunfallte Personen die Möglichkeit gibt, wieder Sicherheit rund um das Fahrrad zu erlangen.
Für Kinder durfte die Verkehrspuppenbühne der Polizei mit Wuschel und Co. nicht fehlen. Bei einem Geschicklichkeitsparcours mit dem Rad konnten die jüngeren Besucher ihr Fähigkeiten rund um’s Rad testen und zahlreiche Spielmaterialien luden zu weiteren Aktivitäten ein.
Landrat Herrn Dr. Olaf Gericke, Abteilungsleiter Gefahrenabwehr/ Strafverfolgung Herr Polizeidirektor Erich Nierhoff sowie die beteiligten Kooperationspartner
Bundestagsabgeordnete testen Fahrerassistenzsysteme
In Berlin hatten Bundestagsabgeordnete die Chance, Verkehrssicherheit selbst zu erfahren. Vor dem Brandenburger Tor präsentierte der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) gemeinsam mit dem ACE Auto Club Europa im Rahmen der Kampagne „bester beifahrer“ Fahrerassistenzsysteme im Praxistest.
Ulrich Kasparick, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, vertraut auf Fahrerassistenzsysteme zur Unfallvermeidung: „Jeder Autofahrer sollte die technischen Möglichkeiten kennen und nutzen, die uns helfen, Unfälle im Straßenverkehr zu reduzieren. Dazu zählt vor allem der Einsatz von Fahrerassistenzsystemen.“ 30.000 Unfälle mit Personenschaden außerhalb von Ortschaften ließen sich pro Jahr allein durch den Einsatz von Spurwechselassistenten verhindern, erläuterte Jürgen Bönninger, Vorsitzender des DVR-Ausschusses für Fahrzeugtechnik.
Während einige Teilnehmer der Veranstaltung von routinierten Fahrtrainern begleitet wurden und Sicherheitssysteme wie Abstandsregler, Spurwechselassistenten, ESP und Einparkassistent im Straßenverkehr testeten, beantworteten Experten aus der Forschung den interessierten Parlamentariern Fragen rund um die sogenannten „besten beifahrer“.
Neben den technischen Möglichkeiten zur Unfallvermeidung interessierten sich die Volksvertreter vor allem für die kostensenkende Wirkung der neuen Technologien. Informationen über Fahrerassistenzsysteme und druckfähige Fotos sowie Infografiken unter www.bester-beifahrer.de.
Staatssekretär Ulrich Kasparick, Bundestagsabgeordnete und Geschäftsführung des Deutschen Verkehrssicherheitsrates e.V. vor dem Start der Testfahrten in Fahrzeugen mit Fahrerassistenzsystemen in Berlin
Markierung von Zebrastreifen vor Schulen und Kindergärten
Die Deutsche Studiengemeinschaft für Straßenmarkierungen (DSGS) e.V. initiierte zusammen mit ihren Partnerunternehmen im gesamten Bundesgebiet einen „Tag des Zebrastreifens“. An diesem Tag wurde eine kostenlose Markierung von Zebrastreifen und/ oder Piktogrammen vor Schulen oder Kindergärten in der Gemeinde des jeweiligen Unternehmens durchgeführt. Neue Markierungen finden sich nun in Ostenfelde, Markranstädt, Frankfurt/ Oder, Werdoh, Neuplanitz, Limburg, Nürnberg, Straubing, Limbach-Oberfrohna und Großenhain.
Erneuerung eines Zebrastreifens in Großenhain
Die Initiative Reifensicherheit des DVR und zahlreicher Partner führte auch beim diesjährigen Tag der Verkehrssicherheit und damit rechtzeitig vor Ferienbeginn die Aktion „Wash & Check“ in Kooperation mit dem Bundesverband Tankstellen und gewerbliche Autowäsche e.V. durch. In den Sommerferien steht vielen Fahrzeugen ein gutes Stück Reise bevor. Damit diese sicher angetreten werden kann, prüften Experten daher kostenlos die wichtigsten Sicherheitsmerkmale, nämlich Profiltiefe, Luftdruck und Alter sowie den generellen Zustand der Pneus.
Experten beim Reifencheck
Aktionstag Straßenverkehrssicherheit der AFT H. Altmann Fahrzeugtransport GmbH
Das Unternehmen veranstaltete am 4. – 5.7. auf dem Betriebsgelände in Wolnzach einen Aktionstag rund um das Thema Straßenverkehrssicherheit, der sich in erster Linie an LKW-Fahrer sowie Mitarbeiter, alle Beteiligten im Straßenverkehr und alle an diesem Thema interessierten Gäste richtete. Die Geschäftsführer der AFT Altmann (Franz Plankl und Andreas Grohmann) konnten sich über 400 Gäste freuen.
Der Aktionstag der AFT H. Altmann GmbH konfrontierte die Besucher mit den Gefahren des Straßenverkehrs und demonstrierte, wie ein verantwortungsbewusstes Transportunternehmen diesen begegnet.
In einem LKW-Simulator konnten die Teilnehmer erfahren wie sie kritische Situationen im Straßenverkehrvermeiden bzw. angemessen auf diese reagieren können. Kaum etwas anderes kann Verhalten so nachhaltig beeinflussen wie das eigene Erleben.
In Gurtschlitten und Überschlagsimulator, der einen mehrfachen seitlichen Überschlag eines LKWs nachstellt, wurde den Besuchern die schützende Wirkung des Sicherheitsgurtes geschildert. Die Unfallforschung hat eindeutig nachgewiesen, dass der Gurt bei bis zu 80% aller schweren Unfälle die Verletzungen der Lkw-Insassen vermindern oder sogar vermeiden würde.
Bayerisches Rotes Kreuz und Feuerwehr aus Wolnzach führten eine Rettungskette vor und schilderten wie wertvoll jede Sekunde sein kann.
Die AOK führte vor, wie Alkohol die Verkehrstauglichkeit beeinflusst, wobei ein Reaktionsgerät den größten Anklang fand. Am TÜV Stand konnte sich Interessierte rund um das Thema Berufskraftfahrer-Qualifikation informieren und Beamte des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) zeigten, wie sie die Fahrzeuge und ihre Fahrer in der täglichen Praxis prüfen.
Weiterhin wurden die Dämpfungssysteme PDC (Pneumatic Damping Control) und CDC (Continuous Damping Control) präsentiert, die sowohl zur Straßenschonung und als auch zur Erhöhung der Verkehrssicherheit speziell bei Nutzfahrzeugen dienen.
Auch die Präsentation eines toten Winkels sowie ein Quiz und ein Reifenwettbewerb für Männer und Frauen, bei denen es tolle Preise zu gewinnen gab, begeisterten die Besucher.
Damit auch die Kinder die Zeit genießen konnten, führten die Mitarbeiter der ARS Altmann einen Malwettbewerb durch und organisierten eine Mini-Fahrt mit unserer Lokomotive.
Verkehrssicherheitstag an der GTÜ-Prüfstelle Coburg
Ganz Coburg stand am Samstag im Zeichen der Verkehrssicherheit. Während am Marktplatz mit der Verkehrspolizei, der Kreisverkehrswacht und dem Technischen Überwachungsverein der Hauptaugenmerk auf die Reaktionsfähigkeit der Verkehrsteilnehmer gelegt wurde, stand an der GTÜ-Prüfstelle in der Cortendorfer Straße die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge im Mittelpunkt.
Prüfingenieure und Sachverständige führten hier kostenlos komplette Sicherheitschecks durch. Rechtzeitig zur Urlaubssaison wurden Reifen/Räder, Beleuchtungseinrichtungen und Bremsanlage unter die Lupe genommen und evtl. festgestellte Mängel mit den Fahrzeughaltern diskutiert; jede Menge Tipps zu Pflege und Wartung gab es obendrein.
Der Coburger Landrat Michael Busch ließ den technischen Zustand seiner Dienstlimousine überprüfen
Als weiteres Highlight kann zweifelsfrei der Pannenkurs von Frauen für Frauen bezeichnet werden, der auf dem Gelände der Kfz-Prüf- und Schätzungsstelle statt fand. Der gelbe Engel Heike Buchholz brachte den äußerst interessierten und nicht weniger begeisterten Autofahrerinnen Kniffe und Tricks bei, um nicht bei jeder Kleinigkeit auf fremde (Männer-) Hilfe angewiesen sein zu müssen. Dabei verstand es die Kfz-Meisterin im lockeren Ton aber äußerst professionell technische Zusammenhänge darzulegen.
Pannenkurs von Frauen für Frauen: Heike Buchholz in Aktion
Jürgen Walter vom ADAC-Nordbayern mit dem Coburger Kindergarten-Moderator Xaver Herr führten unter dem Motto "Sicher im Auto" an unterschiedlichen Kindersitzsystemen den richtigen Einbau und die effektivste, sprich sicherste Sitzposition für die kleinen und kleinsten Verkehrsteilnehmer im Auto vor. In intensiven Beratungsgesprächen konnte mache Fehleinschätzung autofahrender Eltern korrigiert werden.
Die schützende Wirkung von Kindersitzen bei Auffahrunfällen wird an einer Demonstration am Kindersitz-Gurtschlitten deutlich
Die GTÜ und ihre Partner waren dabei
Am 21. Juni war es nun soweit: Die erste Teilnahme der GTÜ und ihrer Partner am Tag der Verkehrssicherheit fand statt. Die beteiligten Partnerbüros gestalteten mit viel Engagement ihren „Tag der Verkehrssicherheit“.
Die Ideenvielfalt war umfangreich: Vom Malwettbewerb, durchgeführt beim Ingenieurbüro Dechering mit der Bocholter Grundschule zum Thema „Sicheres Auto/Zukunftsauto“ über Kooperationen mit der örtlichen Feuerwehr oder der Verkehrswacht bis hin zum Pannenhilfskurs für Frauen beim Ingenieurbüro Klaffs und Sander ging das Repertoire der Kreativität. Einen kostenlosen Sicherheitscheck am Fahrzeug erhielten alle Besucher an diesem Tag an den beteiligten GTÜ-Prüfstellen oder -Prüfstützpunkten. Der „Tag der Verkehrssicherheit“ war eine gute Gelegenheit, die Autofahrer für das Aktionshema zu sensibilisieren. Unterstützt wurde der Aktionstag durch ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen, die es zu gewinnen gab.
Danke sagt die GTÜ deshalb auch nochmals an die Sponsoren der Gewinnspielpreise: Europa Park Rust, Michelin, Kamei, Tom Tom und Uebler.
Impressionen zum Aktionstag:
Familien kamen gerne zur Prüfstelle Dechering
Einen Pannenhilfskurs für Frauen bot das IB Klaffs und Sander an
IB Schmidt und Partner machte mit der Verkehrswacht gemeinsame Sache
Schadenszentrum Köhler führte den Aktionstag zusammen mit seinem Werkstattpartner PS-Union GmbH durch
Eindrucksvoll demonstrierte die Feuerwehr eine Rettungsaktion nach einem Verkehrsunfall (IB Köhler)
Den ersten Preis „Zwei Tage Erlebnisaufenthalt im Europa Park Rust“ konnte GTÜ-Partner Jörg Sandmüller (links) übergeben
Den Reifensatz von Michelin erhielt ein Gewinnspielteilnehmer des Ingenieurbüros Klaffs und Sander (links) aus den Händen von Gerald Sander (rechts)
Der nächste Tag der Verkehrssicherheit findet am 20. Juni 2009 statt.
Die Dokumentationen der vergangenen Jahre finden Sie hier:
Veranstaltungen 2007
Dokumentationen 2006
Veranstaltungen 2006
Dokumentationen 2005
Veranstaltungen 2005
Liste der Aktivitäten am Tag der Verkehrssicherheit 18. Juni 2005 (PDF-Format, 125 kB)
Liste der Aktivitäten am Tag der Verkehrssicherheit 17. Juni 2006 (doc-Format, Größe: 229 kB)
Ein Tag für mehr Verkehrssicherheit
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Schulwegdetektive: Bild im jpg-Format laden (Größe: 39 kb)
Pressekonferenz des DVR mit Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee am Freitag, 16. Juni 2006
Pressetext als Word-Dokument herunter laden (Größe: 30 kb)
Auftaktveranstaltung zum "Tag der Verkehrssicherheit"
am 16. Juni 2006, 11.00 - 13.00 Uhr im Deutschen Sport & Olympiamuseum in Köln
Pressemitteilung des Deutschen Kinderschutzbundes zum 17. Juni - Tag der Verkehrssicherheit
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DVR-Infoschreiben zum Tag der Verkehrssicherheit am 17. Juni 2006
Pressetext als Word-Dokument herunter laden (Größe: 28 kb)
DVR-Rundschreiben vom Dezember 2005
Hier können Sie das letzte Rundschreiben des DVR zum Stand der Vorbereitungen in Sachen "Tag der Verkehrssicherheit" herunter laden.Rundschreiben TdV 2006 (PDF-Format, 22 kB)



