Veranstaltungen 2016

Dokumentation der Veranstaltungen 2016


Regionale Veranstaltungen




Veranstaltung in Gehren (98708)

Am 18. Juni war es wieder so weit, der 12. Verkehrssicherheitstag in Gehren an der Schlossruine. Von 10:00 bis 16:00 Uhr nutzten Gehrener und Ihre Gäste sich über aktuelle Änderungen im Straßenverkehr, über die Handhabung von Kindersitzen aber auch für Senioren der richtige Umgang mit Rollatoren zu informieren. Trotz Hitze und einige Regenschauer nutzten das Angebot über 40 Personen, darunter auch Flüchtlinge, die gerne Informationsmaterial mitnahmen.

Ein besonderen Dank gilt der Stadt Gehren, die den Platz kostenlos zur Verfügung stellte und den Saatkorn Buchvertrieb GbR, der die Kosten übernahm. Gerne werden wir im nächsten Jahr einen Verkehrssicherheitstag gestalten.

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Veranstaltung in Berlin (10117)

Welche Entscheidungen wollen wir Maschinen überlassen?

Dr. walter eichendorf Dr. Walter Eichendorf

Bonn, 21. Juni 2016 (DVR) – Schon heute werden wir durch unsichtbare Helfer beim Autofahren unterstützt. Fahrerassistenzsysteme helfen, Unfälle zu vermeiden oder deren Folgen zu vermindern. In nicht allzu ferner Zukunft werden hochautomatisierte Fahrfunktionen folgen: Das Fahrzeug übernimmt – zunächst zeitweise – die Fahraufgabe, es gibt Gas, lenkt und bremst. Der Fahrer kann sich in dieser Zeit anderweitig beschäftigen und muss die Fahrsituation nicht überwachen.

Mit der Entwicklung vom assistierten zum hochautomatisierten Fahren stellen sich zunehmend auch ethische Fragen. Was geschieht zum Beispiel beim hochautomatisierten Fahren in einem Notfall, wenn sich ein Unfall nicht mehr vermeiden lässt? Entscheidet dann das Fahrzeug, ob es zu einem Auffahrunfall auf den vorausfahrenden Pkw kommt, oder ob bei einem Ausweichmanöver ein Fußgänger auf dem Gehweg erfasst wird? Können und wollen wir solche Entscheidungen Maschinen überlassen? Diese und weitere Fragen wurden beim 22. DVR-Forum „Automatisiertes Fahren und Ethik“ am 14. Juni 2016 in Berlin diskutiert.

Dipl.-Ing. jürgen bönninger

Dipl.-Ing. Jürgen Bönninger

DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf begrüßte die rund 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung, die von der FSD – Zentralstelle nach Straßenverkehrsgesetz (StVG) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) unterstützt wurde. FSD-Geschäftsführer Jürgen Bönninger, gleichzeitig Vorsitzender des DVR-Vorstandsausschusses Fahrzeugtechnik, verglich das Steuerungssystem eines hochautomatisierten Fahrzeugs mit dem Chauffeur aus der Anfangszeit des Automobils: Von beiden erwarte man, dass sie sich gegenüber den Insassen loyal verhielten. „Ich möchte noch in den Genuss einer sicheren Chauffeurleistung der Maschine kommen“, äußerte sich der Experte hoffnungsfroh.

Vollautomatisiertes Fahren nicht vor 2030

Professor klaus kompaß

Professor Klaus Kompaß

Professor Klaus Kompaß von der BMW-Group wies darauf hin, dass wir vom autonomen Fahren noch weit entfernt seien. Die Entwicklung zum hochautomatisierten Fahren erfordere die Akzeptanz der Bevölkerung, Gesetze und ethische Normen müssten dementsprechend entwickelt werden. „Ein wirklich vollautomatisiertes Fahrzeug, in allen Fahrfunktionen, auf der Landstraße, in der Stadt, auf der Autobahn, in allen Komplexitätsgraden, erwarte ich persönlich nicht vor 2030“, sagte der Fahrzeugsicherheitsingenieur.

Professor oliver bendel

Professor Oliver Bendel

In der von der Journalistin Monika Jones (Deutsche Welle) geleiteten Podiumsdiskussion wurden mehrere Problemstellungen herausgearbeitet, die der Lösung bedürfen. Professor Oliver Bendel (Hochschule für Wirtschaft, Fachhochschule Nordwestschweiz) äußerte Skepsis, ob hochautomatisiertes Fahren in den Städten angesichts der Vielzahl der zu verarbeitenden Informationen möglich sei. Er plädierte für die Autobahn als passendes Einsatzgebiet. Auf die Frage, wer die Verantwortung bei einem Unfall übernimmt, antwortete der Wissenschaftler: „Ich glaube nicht, dass die Maschine diese Verantwortung wirklich tragen kann.“ Kein Algorithmus sollte über Leben und Tod entscheiden.

Debatte über „moralische“ Maschinen

Professor volker lüdemann

Professor Volker Lüdemann

Professor Volker Lüdemann (Hochschule Osnabrück) wies darauf hin, dass es im Hinblick auf die Verkehrssicherheit um eine Risikoverteilung zwischen den Autoinsassen und den Personen außerhalb des Fahrzeugs gehe. Neue Anbieter auf dem Automobilsektor wie beispielsweise Google sähen im automatisierten Fahren ein Geschäftsmodell, wobei man „in Goldgräberstimmung“ möglicherweise Opfer hinnähme. Die Debatte über sogenannte „moralische Maschinen“ habe gerade erst begonnen und auch bei den gesetzlichen Vorgaben stehe man noch ganz am Anfang. „Menschen werden die Autos programmieren müssen. Die Frage ist, nach welchen Regeln? Denn diese Regeln entscheiden darüber, was später passiert“, erläuterte er. „Die Ethik steckt im Algorithmus, der Teufel im Detail. Die Gesellschaft, nicht die Industrie, sollte entscheiden, mit welchen Vorgaben wir das selbstfahrende Auto ausstatten“, machte Lüdemann deutlich.

Professor jürgen leohold

Professor Jürgen Leohold

Mit dem Auftreten neuer internationaler Player würden andere Wertesysteme ins Spiel kommen, sagte Professor Jürgen Leohold von der Volkwagen AG. Damit müssten die heimischen Hersteller umgehen, ohne die eigenen Ansprüche aufzugeben. „Automatische Fahrfunktionen werden viele Unfälle vermeiden und Leben retten, aber das technisch perfekte System ist Utopie“, stellte der Leiter der VW-Konzernforschung klar.

Diskutiert wurde auch die Frage, ob hochautomatisierten Fahrzeugen unterschiedliche Temperamente einprogrammiert werden könnten.

Professor Kompaß verglich dies mit bereits vorhandenen Assistenzsystemen: Auch bei diesen könnte ja das Verhalten des Fahrzeugs dem Charakter des Fahrers angepasst werden. Wenn ein System so programmiert werde, dass der Fahrer es nicht akzeptiere und ausschalte, sei der Zweck allerdings verfehlt.

Technik soll dem Menschen dienen

Professor eric hilgendorf

Professor Eric Hilgendorf

Einen weiteren Aspekt sprach Professor Eric Hilgendorf (Universität Würzburg) an: Automatisiertes Fahren könne zu einem starken Humanitätsgewinn führen, wenn es dazu beiträgt, dass Menschen Auto fahren können, die es sonst nicht könnten und damit ihre Mobilität verbessert werde. Darüber hinaus brachte er eine Befürchtung zum Ausdruck: „Man muss aufpassen, dass Errungenschaften des Rechts nicht der technischen Entwicklung geopfert werden.“ Er sieht die Gefahr drohender Verluste sozialer Standards, zum Beispiel beim Arbeitnehmer- oder Datenschutz. Zudem seien automatisierte Fahrzeuge vernetzt und somit der Gefahr von Hackerangriffen ausgesetzt. Techniker und Gesetzgeber seien gefragt, dieses Problem zu lösen. Für ihn geht es um den Grundsatz: „Die Technik soll dem Menschen dienen, nicht umgekehrt. Solange dieser Grundsatz gewahrt wird, ist technische Innovation positiv zu bewerten.“

Schließlich ging es um die klassischen Dilemma-Situationen, die im Zusammenhang mit dem hochautomatisierten Fahren angeführt werden: Wie verhält sich das Fahrzeug in Notsituationen, bei denen ein Unfall unvermeidlich ist? Professor Lüdemann hielt es für eher unwahrscheinlich, dass man sich international auf eine gemeinsame Maschinenethik einigen könne angesichts der Unterschiede im Rechts- und Werteverständnis verschiedener Gesellschaften. Bei der Entscheidung über Notmanöver, die zu Verletzten und Getöteten führen, dürften Leben nicht gegeneinander abgewogen werden. Professor Hilgendorf hielt dem entgegen, dass man in manchen Fällen möglicherweise nicht umhin käme, Schäden an Personen zu quantifizieren und dies bei der Entscheidung einzubeziehen. Die Reaktion des Automaten würde zuerst auf die Schadensverhinderung programmiert. Wenn das nicht möglich sei, werde das Ziel ausgesucht, bei dem es den geringsten Schaden gebe.

Politik gibt nur Leitlinien vor

Kirsten lühmann (spd)

Kirsten Lühmann (SPD)

Sebastian steineke (cdu/csu)

Sebastian Steineke (CDU/CSU)

In einer zweiten Runde diskutierten Abgeordnete des Deutschen Bundestages die politischen Aspekte des Themas: Sebastian Steineke (CDU/CSU) wies darauf hin, dass die Datensicherheit und der Schutz der Fahrzeuge vor Hackerangriffen gewährleistet sein müsse. Stephan Kühn (Bündnis 90/Die Grünen) gab zu bedenken, dass es die größten Verkehrssicherheitsprobleme auf Landstraßen und in den Städten gebe, wo das automatisierte Fahren noch keine Lösung biete. Kirsten Lühmann (SPD) erklärte, die Voraussetzungen für hochautomatisiertes Fahren müssten gewährleistet sein und verwies auf den diesbezüglichen DVR-Beschluss. Es sei nicht Aufgabe des Bundestages, ethische Fragen im Detail zu regeln. Denkbar sei aber die Vorgabe von Leitlinien. Möglicherweise könnten Hersteller, die bei ihrer Arbeit auf konkrete ethische Fragen stoßen, an den Deutschen Ethikrat herantreten.

In seinem Schlusswort stellte Dr. Eichendorf fest, dass er von der Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt keine endgültigen Lösungen erwartet habe: „Wir wollten das Thema befeuern, das ist uns definitiv gelungen“, sagte der DVR-Präsident. Gelöst werden müssten die Fragen der Daten- und Manipulationssicherheit sowie die Probleme, die sich aus unterschiedlichen Rechtsordnungen und Rechtsauffassungen in verschiedenen Ländern ergäben. Das größte Fragezeichen sah er beim Umgang mit den geschilderten Dilemma-Situationen. „Wir werden uns fragen müssen: Wer ist es, der den Programmierern sagt, welches der richtige Weg ist?“ Die Einbeziehung des Ethikrates könnte hier durchaus hilfreich sein.

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Veranstaltung in Frechen (50226)

Ordnungspartnerschaft "Sicherheit im Lkw-Verkehr" beim Tag der Verkehrssicherheit

Dass die "Sicherheit im Lkw-Verkehr" durchaus nicht von allen Autobahnnutzern so ernst genommen wird, wie von der gleichnamigen Ordnungspartnerschaft eingefordert, zeigt ein frappierendes Kontrollergebnis vom Samstagmittag (18. Juni) auf der Bundesautobahn 4 bei Frechen. Über 20 Tonnen Stahl hatte ein Sattelzug geladen - und zwar vollkommen ungesichert. Eine gültige Fahrerlaubnis konnte der Fahrer (28) zudem nicht vorweisen.

Anlässlich des bundesweit seitens des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) initiierten Tags der Verkehrssicherheit mit dem Schwerpunktthema "Ablenkung" stellte sich auf der Tank- und Raststätte Frechen-Süd ganztägig die Ordnungspartnerschaft vor. Hierbei handelt es sich um eine Kooperation der Kölner Autobahnpolizei unter anderem mit dem DVR, der Bezirksregierung Köln, dem Landesbetrieb Straßen NRW, dem TÜV Rheinland, dem DEKRA sowie mehreren Kraftfahrverbänden.

Gleichzeitig führte die Schwerlastgruppe der Verkehrsinspektion 3 zusammen mit den Ordnungspartnern auf der A 4 zielgerichtet Verkehrskontrollen durch - und wurde bald fündig. Auf dem Wege von England ins bayrische Landshut war der fragliche Lkw unterwegs, der von einem Schlepperfahrzeug auf die Raststätte geleitet wurde. Selbst die erfahrenen Polizisten der Schwerlastgruppe befremdete dann der Blick unter die Plane: Nach allen Seiten völlig ungesichert auf die Ladefläche gestapelt fanden sich dort die tonnenschweren Stahlrahmen für Kfz-Zubehörteile. Die nicht genutzten, vollkommen verbrauchten und porösen Sicherheitsgurte wären allerdings auch zur Ladungssicherung ungeeignet gewesen. Ebenfalls neben der Ladung waren Anti-Rutsch-Matten achtlos abgelegt.

Nach Einschätzung der Spezialisten wäre der Schwertransporter im Falle einer Vollbremsung oder eines abrupten Lenkmanövers unkontrollierbar geworden. Die Weiterfahrt des Sattelzugs wurde bis zur Herstellung der ordnungsgemäßen Ladungssicherung strikt untersagt. Bei der Kontrolle des 28-jährigen Kraftfahrers stellte sich dann heraus, dass dieser keinen gültigen Führerschein besitzt. Die Beamten legten entsprechende Verkehrsvergehensanzeigen vor.

Immer wieder zogen die kontrollierenden Kräfte Lkw aus dem fließenden Verkehr. Fazit: Insgesamt drei Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, insgesamt acht entsprechende Vorgänge wegen mangelhafter Ladungssicherung. Viermal stellten die Polizisten Mängel rund um Gefahrgut fest, ebenso oft mussten Anzeigen wegen technischer Mängel geschrieben und Verwarngelder erhoben werden.

Unter Verweis auf einen tödlichen Auffahrunfall auf der A 4, nach dem sich unmittelbar vor dem Gesicht des getöteten Verursachers ein I-Pad fand, postulierte Polizeipräsident Jürgen Mathies in seinem Statement vor Ort: "Ich will, dass jeder Fahrzeugführer auf den Kölner Autobahnen immer damit rechnen muss, dass die Polizei sein Fehlverhalten feststellt - an jeder Stelle und zu jeder Zeit". Er werde mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln Kontrollen auch hinsichtlich des Themas Ablenkung nochmals verstärken und konsequent gegen Handynutzer vorgehen.

Der Autobahneinsatz der Polizei Köln werde fortgesetzt, so Mathies weiter. Er mahnte dringend, auch vor dem Hintergrund von bereits 18 Verkehrstoten seit Jahresbeginn - "und damit dreimal so vielen Todesopfern als im letztjährigen Vergleichszeitraum" - mehr vorausschauendes Fahren und partnerschaftliches Verhalten an, damit insbesondere weniger schwere Unfälle verursacht werden.

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Veranstaltung in Kleve (47533)

Gaffen erwünscht! Verkehrssicherheitstag mit SafetyCheck in Kleve ein voller Erfolg

Am 18.06.16 hat die Verkehrswacht Kreis Kleve e.V. mit Unterstützung ihrer Verkehrskadetten, an der DEKRA Service Station in Kleve den Tag der Verkehrssicherheit mit kombiniertem SafetyCheck durchgeführt. (Alle Fotos hier: https://flic.kr/s/aHskyyLNNv)

Während die Besucher ihr Fahrzeug von den Prüfingenieuren auf Sicherheit überprüfen ließen, konnten sie sich beim reichhaltigen Rahmenprogramm auch über Risiken im Straßenverkehr informieren. Kfz- und Motorradsimulatoren, Segwayparcours, Seh- und Reaktionstest und die Fahrschulausbildung von MR Mobility, für Menschen mit Handicap, rundeten das Programm ab. Vor allem die anschaulichen Aktionen, sei es der Überschlagsimulator oder der Rauschbrillenparcours haben gezeigt, was das nicht Anschnallen oder die Trunkenheitsfahrt bewirken können.

Besonders eindrucksvoll war die 30 minütige Rettungsaktion des Löschzuges Kellen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kleve, des Rettungsdienstes des Kreises Kleve und der Unfallmimen der DLRG Ortsgruppe Goch e. V. Hier sollte mal ganz bewusst gegafft werden, um den hohen Aufwand der Rettung einer eingeklemmten Person nach einem schweren Unfall, ausgelöst durch Raserei oder Ablenkung durch das Smartphone, zu demonstrieren.

Das Fahrzeug der Autovermietung Abschleppdienst Hannen konnte anschließend von den Prüfingenieuren nicht mehr zugelassen werden ;)

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch wieder ein bewährter Kraftfahrer ausgezeichnet. Herr Wilfried Pluciennik aus Kevelaer erhielt für 50 Jahre vorbildlichen Verhaltens im Straßenverkehr das goldene Lorbeerblatt der Deutschen Verkehrswacht. Der DEKRA SafetyCheck kann noch bis zum 01. Juli an jeder DEKRA Station deutschlandweit durchgeführt werden, dann aber leider ohne Rahmenprogramm.     

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Veranstaltung in Elze (31008)

Verkehrssicherheitstag an der Astrid-Lindgren-Schule Elze für alle Grundschüler, das Curriculum Mobilität in Praxisausführung

Für die 180 Kinder der Astrid-Lindgren-Schule Elze (Klass1 bis 4) organisierten die Eltern mit dem Kollegium der Schule, der Polizei Elze, dem Ortsverband des Technischen Hilfswerks Elze, der Johanniter Unfallhilfe e.V., dem ADAC und der Polizeiinspektion Hildesheim eine Verkehrspräventionsveranstaltung mit den Schwerpunkten "Toter Winkel" am Lkw, Verhalten rund ums Fahrrad- / Roller- / Pedalo- und Rollbrettfahren und „Meine Verkehrs-Fibel mit Adacus“.

Die Landesverkehrswacht Niedersachsen, ADAC und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat unterstützten die Aktion mit Materialien.

Die Schulleiterin der Astrid-Lindgren-Schule, Frau Waletzko, und Fachkonferenzleitung Sachunterricht, Frau Winkler, organisierten die Gesamtaktion mit vielen Kooperationspartnern. Herr Pinkpank, ADAC Regionalclub Niedersachsen / Sachsen-Anhalt (Laatzen) stellte das Programm Adacus für alle Kinder vor und trainierte das richtige Verhalten im Straßenverkehr.

Herr POK Klingebiel, als Vertreter der Polizei Elze, begutachtet die Geschicklichkeit und Motorik der jungen FahrradfahrerInnen der 4. Klassen auf Verkehrstauglichkeit. Ein Fahrradparcours mit Schikanen musste durchfahren werden.

Für die Schülerinnen der 1. und 2. Klassen organisieren die PädagogInnen und Elternvertreter Geschicklichkeitsturniere (zu Fuß, mit Pedalo, Rollbrett und Roller) in der Sporthalle und auf dem Aussengrundstück der Schule. PHK Kliem, Verkehrssicherheitsberater der PI Hildesheim, demonstriert mit kleinen Filmanalysen für drei Klassen die Gefahren des „toten Winkels“ für Kinder als Fußgänger und als Fahrradfahrer. Dieses Gefahrenpotential wird am THW-Lkw eindrücklich selbst erfahren.

Herr Ertl zeigt den Kindern ein THW- Einsatzfahrzeug und erklärte kindgerecht die Einsatzmöglichkeiten des Technischen Hilfswerks. Allen Kindern der Klassen 3 a, b und c, wird der Blick aus dem Führerhaus des THW-Einsatzfahrzeugs auf die Umgebung des Lkw ermöglicht.

Wie im Film mit „Fug“verschwindet eine ganze Schulklasse im „Toten Winkel“ hinter und neben dem THW-Fahrzeug. Die Arbeit und Möglichkeiten der Rettungsdienste wird von der Rettungsassistentin Sarah Kienert von der Johanniter Unfallhilfe e.V. anschaulich am und im Rettungswagen demonstriert.

Ein mündlicher Test mit Fragen über THW, Rettungsdienst und „Totem Winkel“ zeigt auf, was den Kindern während dieser Veranstaltung in Erinnerung geblieben ist. Nachbereitet wird die Aktion mit dem Heft des ADAC „Sicher auf dem Fahrrad“.

Trotz des Regens sind alle Beteiligten über Verlauf und Ergebnisse der Präventionsveranstaltung im Rahmen des 12. bundesweiten Tages der Verkehrssicherheit / fünftem Verkehrssicherheitstag der Polizei Niedersachsen zufrieden. Im nächsten Jahr wird die dritte Veranstaltung geplant.

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Veranstaltung in Völpke (39393)

"Rund um die Mobilität" – Seniorenverkehrssicherheitstag 2016

Auch 2016 beteiligte sich die Kreisverkehrswacht Oschersleben im LK Börde e.V. wie in den zurückliegenden Jahren am bundesweiten Verkehrssicherheitstag. "Rund um die Mobilität" war das Motto der diesjährigen Veranstaltung, speziell für die Senioren wurde ein umfangreiches und vielfälltiges Angebot erstellt und zahlreich genutzt. Partner der Verkehrswacht wie die Bundes und Landespolizei, die NASA, die örtliche Feuerwehr und ein Optikerfachgeschäft waren mit praktischen Angeboten vor Ort. Auch die Landesverkehrswacht Sachsen-Anhalt stellte ihre Fahrsimulatoren zur Nutzung bereit. Das gezeigte Interesse an der Präventionsveranstaltung ermuntert uns auch 2017 den bundesweiten Verkehrssicherheitstag zu unterstützen.

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Veranstaltung in Bockenem (31167)

Radfahrprüfung durch Verkehrswacht und Polizei Bockenem für die Grundschulen Bockenem und Bornum

Die Verkehrswacht Bockenem, Frau Schmidt, die Herren Meyer, Geyer und Malisch haben Frau Polizeikommissarin Birgit Koschnitzke, Polizeistation Bockenem, unterstützt.

Gemeinsam wurden die Fahrräder auf Verkehrssicherheit überprüft, kleine Mängel wurden sofort behoben, dann wurden die Posten besetzt und das Verhalten der Schüler, im öffentlichen Verkehrsraum, überprüft, überwacht und bewertet.

57 Bockenemer und 17 Bornumer Viertklässler haben sich unter den wachsamen Augen von Frau Holbe, Frau Riechers, Frau Tutsch-Pasini und Herrn Kohrs an der Radfahrprüfung beteiligt.

Leider musste PK`in Koschnitzke feststellen, dass die meisten Kinder nicht sicher auf dem Fahrrad sind. Probleme im sicheren Umgang mit dem Fahrrad fielen auf. Viele Schüler mussten sich darauf konzentrieren, ihr Fahrrad zu „halten“.

Auf Grund dessen gab es dann Probleme mit dem „Umschauen“, „Handzeichen geben“ und „sicherem Abbiegen“.

Frau Koschnitzke appellierte an die Eltern der Kinder, das Fahrradfahren mit den Kindern mehr zu üben.

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Veranstaltung in Hattingen (45527)

1. Verkehrssicherheitstag und 1. Tag der Elektromobilität am 29.04.2016 des Gymnasium Holthausens

Am 29. April 2016 um 9 Uhr tummelten sich etwa 1000 Menschen auf dem riesigen Schulhof des Schulzentrums Hattingen Holthausen, um an der Eröffnung des 1. Verkehrssicherheitstages und 1. Tages der Elektromobilität des Gymnasium Holthausens teilzunehmen.

mehr:
http://www.gyho.de/index.php/neuigkeiten/484-e-mobilitaet-aber-sicher     

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Veranstaltung in Hildesheim (31134)

12. bundesweiter Tag der Verkehrssicherheit / 5. landesweiter Verkehrssicherheitstag der Polizei Niedersachsen

„Verkehrssicherheitsaktionen der Verkehrswacht und Polizei Hildesheim“ mit der Thematik „Der Unfalltod im Straßenverkehr“ in der Rundfunk-Redaktion von Radio Tonkuhle in der Sendereihe „Verkehr mit Köpfchen“

Dr. Muntschick, Rundfunk-Redakteur von „Radio Tonkuhle FM 105,3“ in Hildesheim, und Andre Müller erhielten in der Redaktion Besuch von Manfred Steinbrecher, Vorsitzender der Hildesheimer Verkehrswacht, und PHK Hans-Joachim Kliem (Verkehrssicherheitsberater der Polizei Hildesheim ).

Die Sendung, die der Vorstellung des 12. bundesweiten Tages der Verkehrssicherheit / 5. landesweiten Verkehrssicherheitstages der Polizei Niedersachsen am 18.06.2016 gewidmet war, beschäftigte sich mit der Thematik „Alles rund um den Verkehrsunfalltod“.

Maßnahmen der Polizei und Rettungsdienste, Spurensicherung am Unfallort, Verständigung der Hinterbliebenen, psychologische Erst- und Folgebetreuung, strafprozessuale Folgemaßnahmen mit einschneidenden Konsequenzen, Einsatz von Sachverständigen und Gutachtern, Betreuungsangebote durch Johanniter Unfallhilfe e.V., Gang der Ermittlungen der Polizei mit Vernehmungen, Umgang mit Trauer, Folgen der Strafverfahren bei Einfluss alkoholischer Getränke / psychoaktiver Substanzen / Medikamentenmissbrauch, Beerdigung wurden mit Realunfällen aus der Region aus Sicht der Verkehrswacht / Gutachter / Polizei und Verkehrsteilnehmer aufgezeigt.

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Veranstaltung in Hildesheim (31134)

Verkehrssicherheitsarbeit aus verschiedenen Blickwinkeln für verschiedene Akteure während eines Verkehrssicherheitstages in der Hildesheimer Innenstadt

Rund um die Verkehrsunfallprävention beteiligten sich der Allgemeine Deutsche Fahrradclub Hildesheim, das Deutsche Rote Kreuz Hildesheim, die Stadt Hildesheim mit dem Fachbereich 37, Feuerwehr und Rettungsdienst, der Technische Überwachungsverein Nord, Firma Fielmann AG, Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Ortsverband Hildesheim, Polizeiinspektion Hildesheim an einem von der Verkehrswacht Hildesheim e. V. ausgerichtetem Verkehrssicherheitstag im Rahmen des 12. bundesweiten Tages der Verkehrssicherheit / fünftem Tag der Verkehrssicherheit der Polizei Niedersachsen.

Während in vielen Teilen der Bundesrepublik Unwetter vorherrschten und Einsatz- und Rettungsdienste rund um die Uhr beschäftigten, blieb das Wetter sehr angenehm und sorgte für einen anhaltenden Besucherstrom in der Hildesheimer Fußgängerzone, direkt vor der Innenstadtwache.

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Veranstaltung in Otterberg (67697)

Tag der Verkehrssicherheit

Erstmals nahm die Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg am 18.06.2016 am bundesweiten Aktionstag „Tag der Verkehrssicherheit“ teil. Mit Unterstützung des Kriminalpräventiven Rats der Verbandsgemeinde, der Polizeiinspektion I, der Jugendverkehrsschule Landkreises Kaiserslautern, und der Verkehrswacht Kaiserslautern konnte der Verkehrsübungsplatz der Stadt Otterberg kostenfrei durch die Teilnehmer genutzt werden.

Die Möglichkeit zur Nutzung des Verkehrsübungsplatzes wurde erfreulicherweise von „Erstfahrern“, aber auch von Senioren zur Überprüfung der eigenen Fahrtauglichkeit genutzt. So konnten die Fahrerinnen und Fahrer praxisnah das Anfahren, Bremsen, Slalomfahren üben und so ein erstes Gefühl für ein Kraftfahrzeug bekommen. Wie man feststellen musste, waren die Fahrten im Wesentlichen allerdings weder für die Fahrer noch die Beifahrer stressfrei. Denn wer erstmals in einem Fahrzeug die komplexen Handlungen bei einer Autofahrt in die Tat umsetzen musste, dem Trieb es schon die ein oder andere Schweißperle auf die Stirn.

Darüber hinaus wurde durch die Beamtin Carola Kuhn, Jugendverkehrsschule des Landkreises Kaiserslautern den Teilnehmern auch die Wirkung von Alkohol mittels Rauschbrille gezeigt. Mittels Ball fangen bzw. dem Aufheben einer Geldmünze oder bewältigen einer vorgegeben Strecke wurde deutlich gemacht wie schwierig ein solches – eigentlich leichtes Unterfangen – unter Alkoholeinfluss ist.

Gabi Nothof von der Verkehrswacht Kaiserslautern prüfte mit dem Reaktionstester die Reaktionsfähigkeit beim Bremsen. Nur unter größter Mühe konnten die Teilnehmer ein ausreichendes Ergebnis erzielen. Durch die Anzeige des entsprechenden Bremsweges wurde jedem bewusst, dass die Einhaltung eines entsprechenden Mindestabstandes zum vorausfahrenden Fahrzeug unbedingt von Nöten ist.

Beamter Oliver Cusnick von der Polizeiinspektion I betreute den Fahrsimulator, welcher eigens für diesen Veranstaltungstag zur Verfügung gestellt wurde. Hier herrschte großer Andrang, auch weil Fahranfänger erstmals das Spiel zwischen Kupplung, Gas und Bremse probieren konnten. Aber auch die Stadtfahrten, Landfahrten unter Alkoholeinfluss wurden simuliert und erforderten bei den „Fahrern“ höchste Konzentration.

Von Seiten der örtlichen Ordnungsbehörde wurden – nicht ernst gemeinte – Messungen durchgeführt um auch hier die Fahrer auf die Einhaltung der Reglungen aufmerksam zu machen. Darüber hinaus konnte der Mitarbeiter der VG Otterbach-Otterberg Harry Konrad Erläuterungen zur Technik geben.

Sowohl Bürgermeister Harald Westrich als auch die 1. Stadtbeigeordnete Martina Stein konnten am Ende der Veranstaltung eine zufriedenstellende Bilanz ziehen. Die Teilnehmer waren dankbar für die Durchführung der Veranstaltung. Sowohl die kostenfreie Nutzung des Verkehrsübungsplatzes kam sehr gut an als auch das Begleitprogramm. Insbesondere die Sensibilisierung mit dem Thema Alkohol und Drogen am Steuer fand bei den Eltern großen Anklang.

So wird es auch das Ziel sein am 3. Samstag im Juni 2017 wieder einen Tag der Verkehrssicherheit durchzuführen

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Veranstaltung in Hildesheim (31137)

Verkehrsprojekttage der Robert-Bosch-Gesamtschule für „Kinder der sechsten Klassenstufe“

Für 150 SchülerInnen der Klasse 6.1 bis 6.6 der Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim wurde kurz vor Schuljahresende ein Verkehrsprojekttag im Rahmen des Curriculum Mobilität (Mit dem Fahrrad sicher unterwegs / Regeln und geregelt werden) / 12. bundesweiten Tages der Verkehrssicherheit von dem Mobilitätsobmann Dietrich Schmidt mit jeweils drei Stationen an zwei Tagen angeboten.

Polizeibeamte der Polizeiinspektion Hildesheim kontrollierten die Betriebssicherheit des Fahrrades, nicht alle vorgestellten Fahrräder befanden sich in einem technisch einwandfreien Zustand, kleine Reparaturen wurden sofort erledigt. Helmpflicht war angesagt!

Das Ehepaar Konopatzki, Hildesheimer Campingfreunde e.V. im ADAC, organisierten zusammen mit SchülerInnen der Klasse 11.2 (Koordinatorin Fr. Kämpa) und 11.5 (Koordinator Herr Schirmer) das Jugend-Fahrrad-Turnier des ADAC mit acht Stationen.

Der Theorieteil beinhaltete die Themenbereiche „Technische Ausrüstung am Fahrrad“, „Verkehrszeichen und ihre Bedeutung“, „Sichereres Fahren mit einem Fahrradhelm“, „Gefahren des toten Winkels für junge Fahrradfahrer und Fußgänger“ und „Verhinderung von Fahrraddiebstählen“.

Beeindruckt zeigten sich die jungen FahrradfahrerInnen und begleitenden PädagogInnen von Filmsequenzen, während der in Zeitlupe die Folgen einer Kollision eines Fahrradfahrer-Dummies mit einem Pkw sehr deutlich für alle erkennbar wurde.

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Veranstaltung in Hildesheim (31137)

Verkehrssicherheitstraining für Kinder der Kindertagesstätte St. Alfrid in Hildesheim / Ochtersum mit Polizeiinspektion Hildesheim

Für die Kinder der Kindertagesstätte St. Altfrid organisierte der Hildesheimer Kontaktbeamte POK Bernd Wiltzsch zusammen mit der Leiterin der Kita, Frau Melanie Leopold, ein Training im Zusammenhang mit dem 12. bundesweiten Tages der Verkehrssicherheit / fünftem landesweiten Verkehrssicherheitstages der niedersächsischen Polizei.

An zwei Aktionstagen erfolgte eine Einweisung (Theorie) mit anschließendem „Training im öffentlichen Verkehrsraum“. Das Überqueren an einer „normalen Straße“, zwischen geparkten Autos, am Fußgängerüberweg (Zebrastreifen), Lichtsignalanlage (Ampel) und Querungshilfe (Mittelinsel) waren die Schwerpunkte, die POK Wiltzsch den Kindern mit den Erzieherinnen zeigte.

Die Kinder mussten ihre „Prüfung“ allein ablegen um zu zeigen, dass sie für den „Fußgänger-Führerschein“ das nötige Wissen und die notwendigen Fertigkeiten im Straßenverkehr gelernt haben.

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Veranstaltung in Hildesheim (31139)

Na, mal Telefonieren während der Fahrt ? Leicht abgelenkt ? Ach, auch nicht angeschnallt ? Präventionsarbeit in Kombination mit repressiven Kontrollen zum 12. bundesweiten Tages der Verkehrssicherheit in Hildesheim

Die Polizeiinspektion Hildesheim mit Angehörigen der Verfügungseinheit und dem Verkehrssicherheitsberater haben am 18.06.2016 Kontrollstellen eingerichtet, in denen neben repressiven Maßnahmen zu Verkehrsordnungswidrigkeiten auch gezielte Präventionsarbeit geleistet wurde. Der Schwerpunkt der Aktion lag im Bereich „Ablenkung im Straßenverkehr“ und „Überprüfung der Sicherungseinrichtungen bei Kindern“. Erfreuliches Ergebnis: Gurtanlagequote von annähernd 99 Prozent, leider aber auch Verstöße festgestellt und geahndet. Im Führerhaus von zwei Klein-Lkw waren jeweils alle drei Insassen nicht angeschnallt, für ein achtjähriges Kind im Mittelsitz des Transporters war keine Kindersicherung vorhanden, Gurt auch nicht angelegt. 


Die „ertappten“ Verkehrsteilnehmer wurden über die Folgen der Missachtung eingehend informiert, themenbezogene Flyer und Materialien überreicht, um eine Verhaltensüberprüfung und vielleicht damit eine nachhaltige und effektive Unfallprävention zu fördern.  

Das Angebot, sich als „ertappter Kraftfahrzeugführer“ einen Kurzfilm über Folgen eines Auffahrunfalls mit Schwerstverletzen und Getöteten ansehen zu dürfen, wurde ungern angenommen. 

Trotz der „unbaren Verwarnungen mit Tele-Cash“ oder einer Ordnungswidrigkeitenanzeige zeigten die Kontrollierten nach den aufklärenden Gesprächen Einsicht und gelobten „Besserung“.

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Veranstaltung in Hildesheim (31141)

Auf dem Kettcar-Parcours Verkehrszeichen und Rücksicht lernen – auch Kettcar-Fahren bedarf der Disziplin im „Rasen-Verkehr“ neben den Fußballfeldern

Am 18. und 19.06.2016 wurde der HAZ Kids Cup in Itzum duchgeführt. Mit über 64 Mannschaften wurde auf der Sportanlage in Itzum das größte Jugendturnier in Hildesheim organisiert. Verkehrswacht und Polizei Hildesheim haben sich am 19.06.2016 an der Aktion für Kinder mit einem Kettcar-Parcours im Rahmen des 12. bundesweiten Tages der Verkehrssicherheit beteiligt. Kinder und Eltern mussten den Parcours gemeinsam durchlaufen, manchmal schiebend, und dabei die am Parcours-Rande stehend Verkehrszeichen erklären. Der Parcours wurde stark frequentiert, „Ruhepausen“ für die fünf Kettcar der Verkehrswacht und einem „Polizei-Kettcar“ des Vereinsvorsitzendem fanden nicht statt. Und es wurde tatsächlich Disziplin von den Kindern und Erwachsenen im „Rasen-Verkehr“ gezeigt.

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Veranstaltung in Hildesheim (31141)

Sommerfest des Landesbildungszentrums für Hörgeschädigte in Hildesheim – Verkehrswacht und Polizei Hildesheim unterstützen

Am 18.06.2016 führte das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte in Hildesheim ein Sommerfest aus. Die Mitarbeiter des Stützpunktes „Systemisches Einsatz-Training“ präsentierten die Ausrüstung und Arbeitsweise der Polizei Niedersachsen im Rahmen des 12. bundesweiten Tages der Verkehrssicherheit / fünftem Verkehrssicherheitstages der niedersächsischen Polizei.

Unterstützt wurden die Trainer von Verkehrswacht und Polizeiinspektion Hildesheim, die einen „Verkehrsparcours“ für die „jüngeren Verkehrsteilnehmer“ anboten. Auf dem Kettcar-Parcours Verkehrszeichen und Rücksicht lernen – auch für Hörgeschädigte ein Bereich, der ein Handycap ausgleicht und eine bewusstere Teilnahme am Straßenverkehr fördert.

Hörgeschädigte sind ganz normale Verkehrsteilnehmer und möchten auch so behandelt werden. Rücksicht müssen alle Verkehrsteilnehmer aufeinander und füreinander nehmen, dann wird „Mobilität im Straßenverkehr“ für alle Generationen sicherer und angenehmer.

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Veranstaltung in Mainz (55131)

Reifenqualität fühlbar gemacht: Black Box am Tag der Verkehrssicherheit im Einsatz


Die Zahl der Verkehrsopfer ist nach wie vor zu hoch. Auch ein Grund, weshalb der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) vor 11 Jahren den Tag der Verkehrssicherheit ins Leben gerufen hat. Am 18.06.2016 wurde somit dem Thema Verkehrssicherheit gezielt eine bundesweite Plattform geboten. Die Initiative Reifenqualität war auf Einladung des Automobil Club Europa (ACE) zu Gast bei einem Fahrsicherheitstraining in Mainz für Schüler des Gymnasium Theresianum.

Seit 2005 ruft der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) jährlich bundesweit zum Tag der Verkehrssicherheit auf. Viele Unternehmen und Organisationen ergreifen diese Möglichkeit, um Verkehrssicherheitsthemen zu präsentieren. Mehr als 140 Veranstaltungen fanden an diesem Tag statt und waren so vielfältig wie die Teilnehmer selber: Der Bogen reicht vom Kita-Aktionstag, über Rollator-Training für Senioren bis hin zu Aktionstagen auf öffentlichen Plätzen.

Die Initiative Reifenqualität – „Ich fahr auf Nummer sicher!“ des DVR war in diesem Jahr dort, wo sich viele Fahranfänger tummeln – bei einer Veranstaltung des Gymnasium Theresianum Mainz. „Gerade Fahranfängern ist nicht bewusst, welche Rolle qualitativ hochwertige Reifen spielen und dass regelmäßige Reifenchecks für die eigene Sicherheit und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer wichtig sind“, so der Fahrsicherheitstrainer Wolfgang Zwingel. Mit der Black Box bietet die Initiative Reifenqualität die Möglichkeit, unterschiedliche Reifenarten zu ertasten und diese somit erlebbar zu machen. Dies hinterließ bei den Schülern einen nachhaltigen Eindruck und regte zum Nachdenken an.

Die Black Box besteht aus drei Fächern, in die die Schüler hineingreifen konnten. Die Fächer enthalten Abschnitte eines Sommerreifens, eines Winterreifens und eines abgefahrenen Reifens. „Sommerreifen bestehen aus einer harten Gummimischung und sind speziell für hohe Temperaturen und eine hohe Wasserverdrängung entwickelt“, erklärt Sandra Demuth vom DVR, „sie kommen weniger schnell ins Schwimmen und die Gefahr von Aquaplaning ist geringer. Winterreifen dagegen bestehen aus einer weicheren Gummimischung, die für kalte Temperaturen geeignet ist. Winterreifen haben zusätzliche Lamellen in ihrem Profil, die besonders guten Gripp auf Schnee und Eis bieten.“

Neben der Thematik des Umrüstens von Sommer- und Winterreifen stand bei Gesprächen auch die Profiltiefe im Fokus. Reifen sollten nicht zu weit abgefahren werden. Der DVR empfiehlt eine Mindest-Profiltiefe von 3 mm bei Sommerreifen und 4 mm bei Winterreifen statt der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. Mit abgefahrenen Reifen verlängert sich der Bremsweg, somit erhöht sich die Gefahr, nicht rechtzeitig vor Hindernissen zum Stehen zu kommen.. Den Einfluss der Profiltiefe auf den Bremsweg zeigt die Grafik in der Black Box sehr eindrucksvoll.

Aber wie ermittelt man die Profiltiefe der Reifen? „Wir raten, die Profiltiefe ganz einfach mit einer 1-Euro-Münze zu messen. Der goldfarbene Rand der Münze ist 3 mm breit. Verschwindet der Rand im Profil der Reifen, ist die Profiltiefe, wenigstens für Sommerreifen, ausreichend. Ist das nicht der Fall, sollten die Reifen bald ausgetauscht werden“, sagt Sandra Demuth.

Aber auch andere Merkmale sollten bei Reifenchecks nicht außer Acht gelassen und regelmäßig überprüft werden: Der Reifenluftdruck sollte stimmen, das Alter der Reifen bei höchstens 10 Jahren liegen und er sollte auf sichtbare Schäden kontrolliert werden.

Beachtet man diese fünf Punkte, ist man mit seinen Reifen sicher unterwegs – das beeindruckte auch die Schüler und sie nahmen sich vor, sich mehr mit dem Thema Reifenqualität auseinander zu setzen. „Die Resonanz der Schüler ist gut und zeigt uns, dass die Black Box das Thema Reifenqualität sichtbar und erlebbar macht. Wir freuen uns schon auf den nächsten Einsatz!“, blickt Demuth auf den Tag der Verkehrssicherheit zurück.

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Liste der Aktivitäten am Tag der Verkehrssicherheit 18. Juni 2005 (PDF-Format, 125 kB)

Liste der Aktivitäten am Tag der Verkehrssicherheit 17. Juni 2006 (doc-Format, Größe: 229 kB)