Veranstaltungen 2017

Dokumentation der Veranstaltungen 2017


Regionale Veranstaltungen




Veranstaltung in Quakenbrück (49610)

Besucher des Radtages in Quakenbrück feierten den 200. Fahrradgeburtstag  

200 Jahre jung und immer noch voll im Trend: Das Fahrrad ist nach wie vor modern, sportlich und umweltschonend zugleich. Am 18. Juni 2017 radelten daher viele Gäste des Hasetaler Radwandertages aus allen Himmelsrichtungen von den umliegenden Filialen der Oldenburgischen Landesbank OLB nach Quakenbrück. 

Dazu öffneten nicht nur von 13 bis 18 Uhr die Geschäfte der Burgmann- und Hansestadt, sondern alle Besucher konnten hautnah erleben, wie gut es sich mit zwei Rädern über die Lange Straße ‚veloflanieren’ lässt.  

Die OLB am Markt zeigte passenderweise historische Schätze eines privaten Sammlers aus 200 Jahren Radgeschichte. In der gesamten Innenstadt gab es an vielen Stellen zudem die Möglichkeit, Damen-, Herren- und Kinderfahrräder auszuprobieren und zu kaufen. Auch die E-Bikes, Lasten- und Spezialfahrräder der Quakenbrücker Firma Pfau-Tec standen wieder für Probefahrten bereit. 

Zum ersten Mal war der Lastenradstammtisch aus Osnabrück zusammen mit dem Lastenradspezialisten Traix Cycles aus Münster dabei: Jeden letzten Mittwoch im Monat trifft sich die Facebook-Gruppe im Grünen Jäger in Osnabrücks Innenstadt, um sich gegenseitig über die neusten Erfahrungen, Tipps und Ideen auszutauschen.  

Erstmalig war ebenfalls das Umweltmobil der Gesellschaft für angepasste Technologien aus Rheine mit spannenden Experimenten zu den Themen Energie und Umwelt, Klimawandel und Nachhaltigkeit sowie Lern- und Anschauungsmaterialien für kleine und große Umweltforscher aller Altersstufen zu Gast. 

Die Erwachsenen hingegen durften den Tag über im Fahrschulauto der Klimainitiative des Landkreises Osnabrück neben dem Rathaus das klimaneutrale Fahrgefühl in einem großen Elektroauto testen. Oder Sie erfuhren am eigenen Leib auf Bobby Cars des gemeinsamen Informationsstands der Verkehrswacht und des Präventionsrates, wie negativ sich Drogen im Straßenverkehr auswirken können: Jeder der mochte, konnte die Welt hier durch eine LSD-Brille betrachten.  

Neben der Aids-Hilfe, dem Artland Dragons Fanclub und dem Quartiersmanagement war hier auch eine Schauwerkstatt der Flüchtlingshilfe zu sehen, die für den guten Zweck neue Besitzer eines echten Schmuckstücks suchte: Wer wollte, konnte mit Glück ein generalüberholtes schwarzes Tandem der Marke Sparta ersteigern.  

Zum Programm auf dem Marktplatz gehörte natürlich neben einer erstklassigen Bewirtung mit Essen und Getränken auch wieder das durch Pedalenkraft angetriebene Bühnenprogramm mit Livemusik der lokalen Rockband Cliff Barnes and the Fear of Winning als Höhepunkt.  

Auf dem Weg zur Radstadt  

Das Projekt, mit dem die Initiative Quakenbrück e. V. (IQ) Lust auf das Radfahren in Quakenbrück und dem Artland machen möchte und zu dem auch der jährliche Radtag gehört, nennt sich „Radstadt des Nordens“.  

„Wenn wir alle es schaffen, häufiger in die Pedale zu treten und das Auto öfter stehen zu lassen, werden sich automatisch die Probleme der Rad Fahrenden verbessern, weil Sie dann auch automatisch stärker wahrgenommen werden“, erläutert der Projektverantwortliche für die IQ, Moritz Jacobsen: „Dadurch schaffen wir eine lebendige und lebenswerte Innenstadt, in der sich alle Besucher gerne aufhalten.“  

Fahrräder benötigen viel weniger Platz und verursachen geringere Kosten als der Autoverkehr. Wer sogar regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit fährt, verschafft sich die tägliche Dosis gesunder Bewegung, die im Büroalltag fehlt, und spart so den einen oder anderen Gang ins Fitnessstudio. Auch die Besorgungen sind im Alltag viel schneller erledigt – einfach einen kurzen Schlenker machen oder sich von den Dingen inspirieren lassen, die man im Vorbeifahren besser sehen, riechen und hören kann als im Auto.  

Zwischen Hase, zahlreichen Fröschen und Drachen lässt sich die „Metropole“ des Artlands am besten auf einer der beiden lokalen Themenradrouten erkunden: Auf der Giebeltour oder der Ackerschnackertour lassen sich über 100 denkmalgeschützte Fachwerkhäuser sowie zahlreiche Ausflugsziele und Hofcafés anfahren.

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Veranstaltung in Uedem (47589)

Tag der Verkehrssicherheit 2017 im Kreis Kleve

Gaffen ausdrücklich erwünscht!

Tag der Verkehrssicherheit 2017 im Kreis Kleve

Den diesjährigen Tag der Verkehrssicherheit hat die Verkehrswacht Kreis Kleve e.V. wieder zum Anlass genommen, in enger Kooperation mit anderen Organisationen, ein buntes Rahmenprogramm mit vielen Informationen und Attraktionen für die vielen Besucher anzubieten. Falk Neutzer, Geschäftsführer der Verkehrswacht Kreis Kleve e.V. sowie Alexander Janßen und Rainer Wehren von der Freiwilligen Feuerwehr Uedem hatten frühzeitig erkannt, dass der Tag der offenen Tür, zum 125 jährigen Bestehen der Ortswehr und der Tag der Verkehrssicherheit, inhaltlich gut zusammen passen und die Angebote sich sehr gut ergänzen. Über 1000 Besucher sahen das genauso. Dieser gemeinsame Tag bot auch einen angemessenen Rahmen für die Gründung der Kinderfeuerwehr in Beisein des Uedemer Bürgermeisters Reiner Weber und des Kreisbrandmeisters Reiner Gilles. Nicht nur, aber vor allem für die Kinder, gab es ein tolles Programm. So war auch für Hüpfburg und leibliches Wohl war gesorgt. Neben dem bewährten Rollerparcours mit Rollerführerschein bot die Verkehrswacht neben vielen Informationen auch einen Motorradsimulator und den neuen Ablenkungssimulator Simuseat an. Der ACE (Autoclub Europa e.V.), Mitglied der Verkehrswacht Kreis Kleve e.V., war vertreten Regionalleiter Rheinland Herrn Kaya Tolga und Herrn Jörg Starke Kreisvorsitzender Niederrhein. Neben allgemeinen Informationen wurde jedem Interessenten für sein Fahrzeug eine spezielle Rettungskarte ausgedruckt, die es Rettungskräften bei Unfällen erleichtert, Besonderheiten des Fahrzeuges zu erkennen. Die DEKRA Kleve, Partner der örtlichen Verkehrswacht, hat einen Überschlagsimulator zur Verfügung gestellt, der den Besuchern eindrucksvoll Notwendigkeit des Anschnallens bei Überschlägen in Folge schwerer Verkehrsunfälle zeigte. Höhepunkte waren auch die zwei Rettungsübungen der Feuerwehr Uedem und des Rettungsdienstes des Kreises Kleve. Bei einer dieser Übungen wurden zwei eingeklemmte Personen aus einem Unfallfahrzeug befreit. Durch die Unfallmimen der Realistischen Unfalldarsteller der DLRG Ortsgruppe Goch, unter Leitung von Tina Goertz, gewann das Szenario eindrucksvoll an Realität für Zuschauer aber auch Einsatzkräfte. Hier durfte und sollte auch mal gegafft und fotografiert werden um zu sehen, wie aufwändig eine solche Rettung ist. Als weitere Aktionen zeigten das DRK Uedem und Goch unter anderem die Bedienung eines AED, was noch nicht vielen Zuschauern bekannt war und wiesen auf die Notwendigkeit von Erste Hilfe Maßnahmen, Weiterbildung und Blutspenden hin. Alles in allem ein sehr gelungener Tag, der durch die Bündelung der jeweiligen Fähigkeiten und Angebote ein großes Publikum erreicht hat und in dieser Form auch in den nächsten Jahren im Kreis Kleve als gutes Beispiel für die Durchführung der Tage der Verkehrssicherheit dienen soll.

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Veranstaltung in Frankfurt (60486)

„Viel zu selten wird an die Fahrer gedacht“ – 23. DVR-Forum „Sicherheit und Mobilität“: Nutzfahrzeuge in Deutschland – Vorfahrt für Wirtschaftlichkeit oder Sicherheit?

Bonn, 22. Juni 2017 (DVR) – Im Jahr 2015 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mehr als 15.500 Güterkraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen und Sattelzüge an Unfällen mit Personenschaden beteiligt. Bei diesen Unfällen sind 242 Menschen ums Leben gekommen, 10.844 wurden verletzt. Sind Brummis also eine echte Gefahr auf unseren Straßen? Wie sind die Arbeitsbedingungen für das Fahrpersonal? Gibt es genug Parkplätze für die vorgeschriebenen Ruhezeiten? Ist Deutschland als Transitland Nummer eins in Europa besonders gefährdet?

Diese und weitere Fragen wurden beim 23. Forum „Nutzfahrzeuge in Deutschland – Vorfahrt für Wirtschaftlichkeit oder Sicherheit?“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) am 19. Juni 2017 in Frankfurt/M. diskutiert. DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf begrüßte die rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung, die von der Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation (BG Verkehr) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) unterstützt wurde. Er ging auf die hohe Beanspruchung des Fahrpersonals sowie auf die schweren Unfälle, die im Schwerlastverkehr immer wieder verursacht werden, ein. „Hier können elektronische Fahrerassistenzsysteme, besonders Notbremsassistenten, einen wichtigen Beitrag leisten, Unfälle zu vermeiden oder zumindest in ihren Folgen abzuschwächen“, sagte der DVR-Präsident.

Moderiert wurde das Forum von Matthias Rathmann, Chefredakteur der Fachzeitschrift „trans aktuell“. Stress für die Fahrer Die große Bedeutung des Transportgewerbes unterstrich auch Klaus Peter Röskes, Vorsitzender des Vorstands der BG Verkehr: „Wir bringen Waren von A nach B und sind ein wichtiger Bestandteil des Wirtschaftssystems. Viel zu selten wird allerdings an die Fahrer gedacht.“ Er beklagte den Zustand der Straßeninfrastruktur und ging auf die großen Herausforderungen für das Fahrpersonal ein: Stress durch die Just-in-time-Lieferkette, lange Wartezeiten mit mangelnden Versorgungsmöglichkeiten an den Be- und Entladestellen, fehlende Parkmöglichkeiten, Wetter- und Witterungseinflüsse sowie die zunehmende Technisierung in den Fahrzeugen. Diese Stressfaktoren führen zu einer ungesunden Lebensweise, mangelndem Schlaf und bringen gesundheitliche Risiken mit sich.

Hinzu kommt die monotone und routinierte Fahraufgabe, die zu Langeweile und Unterforderung führen kann. In der Folge wird der Fahrer unaufmerksam, er lenkt sich mit fahrfremden Tätigkeiten ab, hält zu wenig Sicherheitsabstand und unterschätzt insgesamt sein Unfallrisiko. Das machte Dr. Axel Malczyk von der Unfallforschung der Versicherer deutlich, der das Unfallgeschehen mit Lkw-Beteiligung in Deutschland beleuchtete. Er rückte auch die immer wieder vorkommenden Rechtsabbiegeunfälle in den Fokus, bei denen vor allem Radfahrer und Fußgänger verletzt oder gar getötet werden.

„Diese Unfälle werden meist innerorts an Knotenpunkten, bei Tageslicht und trockener Witterung verursacht“, erläuterte der Unfallforscher. Er plädierte dafür, die direkte Sicht zu verbessern. Dazu könnten auch die Fahrer einen Beitrag leisten, indem sie „durch Gegenstände auf der Instrumententafel aus der Fahrerkabine keine Schaufensterauslage machen“. Darüber hinaus könnten elektronische Abbiegeassistenten das Unfallrisiko verringern. Schwachstelle Mensch Was passiert tatsächlich Tag für Tag auf unseren Straßen und kann das auf Dauer gut gehen? Einen interessanten Einblick in seine Arbeit gab Thomas Fiala von der Autobahnpolizei Köln. Er und seine Kollegen beobachten zunehmend Fahrer, die durch Smartphone, Tablet und Co. abgelenkt sind.

Problematisch sei nach wie vor die Gurtquote bei den Fahrern. „Nachts ist nur ein Viertel der Fahrer angeschnallt“, schilderte der Verkehrssicherheitsberater seine Erfahrungen im Großraum Köln. „Der Mensch ist die Schwachstelle“, fasste der Polizist zusammen. Stichwort Parkplatznot: „Wir versuchen als Polizei, den Fahrern zu helfen und sie gut zu beraten. Aber auch uns gehen allmählich die Geheimtipps aus“, sagte Fiala. Ausweichmöglichkeiten in Gewerbegebiete nahe der Autobahn fallen zunehmend weg, da Kommunen aufgrund von Bürgerprotesten Parkverbote verhängen. „Die Leute möchten frische Milch im Kühlschrank haben, aber keine parkenden Lkw abseits der Autobahn“, brachte es der Journalist und Autor Jan Bergrath auf den Punkt. Dies führe dann zu dem sehr gefährlichen „wilden Parken“ auf den Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen auf den Autobahnen.

Derzeit fehlen nach Angaben von Johannes Witt von der Vereinigung Deutscher Autohöfe (VEDA) rund 20.000 Lkw-Parkplätze in Deutschland. Von unwürdigen Arbeitsbedingungen für die Lkw-Fahrer sprach Stefan Thyroke von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). Die Touren seien häufig zu dicht getaktet und für die Fahrer gestalte sich der Arbeitsalltag sehr schwierig: Wo finde ich einen Parkplatz? Wo schlafe ich, schlafe ich überhaupt? Wo kann ich mich waschen und für das leibliche Wohl sorgen? Das seien zentrale Fragen dieser Berufsgruppe.

Manipulation 4.0

Auf ein weiteres Problem ging Andreas Marquardt, Präsident des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG), ein. Die Quote der Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten liege im Schnitt bei rund 20 Prozent. Als besorgniserregend betrachtet er die Manipulationen des digitalen Tachografen. Den verbotenen Einsatz von Magneten bezeichnet er als Manipulation 1.0, „heutzutage sind wir bei der Manipulation 4.0, und das sind Eingriffe in die Motorsteuerung der Fahrzeuge über den CAN-Bus“. Dadurch könnten wichtige technische Systeme des Fahrzeugs unbrauchbar werden. Hier handele es sich nach Auffassung des BAG-Präsidenten um „hohe kriminelle Energie“, bei den Strafverfolgungsbehörden müsse allerdings noch das Verständnis für die Gefahr solcher Manipulationen geweckt werden.

„Gibt es schwarze Schafe?“ Dr. Erwin Petersen von der Landesverkehrswacht Niedersachsen präsentierte Ergebnisse einer Studie, die untersucht hat, ob ausländische Lkw häufiger an Unfällen beteiligt sind als deutsche. „Anders als oftmals behauptet, waren die Verursacher- und Getötetenrate bei Lkw-Unfällen mit schweren Personenschäden auf niedersächsischen Autobahnen im Jahr 2015 bei ausländischen Güterkraftfahrzeugen geringer als bei deutschen“, fasste der Technikexperte zusammen. Im Folgejahr seien die Raten für deutsche Lkw deutlich gesunken, die der ausländischen Güterkraftfahrzeuge hingegen gestiegen. Ein Grund für diese Entwicklung könnte sein, dass deutsche Lkw zunehmend mit Notbremsassistenzsystemen ausgestattet seien und sich die Sicherheit dadurch deutlich erhöhe. In ausländischen Fahrzeugen sei die Ausstattungsrate deutlich geringer. „Notbremssysteme können sehr viele Auffahrunfälle verhindern und Unfallfolgen mindern, wenn sie nicht abgeschaltet oder vom Fahrer ‚unglücklich‘ übersteuert werden“, zeigte sich Dr. Petersen vom Sicherheitspotenzial der elektronischen Helfer überzeugt. Das bestätigte Professor Dirk Engelhardt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL).

Fahrerassistenzsysteme müssten nach einer manuellen Abschaltung durch den Fahrer nach einer bestimmten Zeit aber wieder automatisch aktiviert werden. Dies unterstützte auch DVR-Präsident Dr. Eichendorf, der ankündigte, diese Forderung an den Gesetzgeber heranzutragen. Ferner komme es darauf an, die Fahrer im Hinblick auf Funktionsweise und Nutzen der Assistenzsysteme zu qualifizieren. Insgesamt müsse das Image des Kraftfahrerberufes in der Öffentlichkeit verbessert werden. Gleiches gelte für die Rahmenbedingungen: „Sie müssen verbessert werden, um Nachwuchskräfte wieder für die Berufsausbildung zum Kraftfahrer gewinnen zu können", sagte Engelhardt. Neben den unsichtbaren Helfern im Fahrzeug kann auch die zunehmende technische Entwicklung im Bereich der Infrastruktur dazu beitragen, die tägliche Arbeit der Fahrer auf unseren Straßen zu erleichtern und sicherer zu gestalten.

Wie könnte die Autobahn der Zukunft, die Autobahn 4.0, aussehen?

Jörg Hofmeister von der Autobahn Tank & Rast GmbH sieht drei zentrale Treiber: Vernetzung, Autonomie und Elektromobilität. Bei der Vernetzung sieht Hofmeister große Vorteile in telematischen Systemen, die für einen Datenaustausch zwischen Fahrzeugen, aber auch zwischen Fahrzeugen und der Infrastruktur, sorgen. Dazu zählt der Experte aber auch intelligente Parkleitsysteme zur optimalen Nutzung des Parkraums. Mit Blick auf das automatisierte Fahren sieht er im sogenannten „Platooning“ Potenzial, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Hier können mehrere Fahrzeuge mit Hilfe eines technischen Steuerungssystems in sehr geringem Abstand (zehn bis 15 Meter) hintereinander fahren.

Was die Elektromobilität angeht, sieht Hofmeister die größte Herausforderung in der Batterietechnik, mittelfristig geht er von einer Hybridisierung im Güterkraftverkehr aus. Erfahrungen aus der Branche Wirtschaftlichkeit und Sicherheit müssen nicht im Widerspruch stehen. Darauf wiesen Ralph Feldbauer, Risk Manager bei der Allianz Versicherung, Christopher Schuldes, Schuldes Spedition GmbH, und Andreas Lüer, BAUKING AG, hin. Es komme auf die gute Kombination von Mensch, Technik und Organisation an. „Das fängt schon damit an, dass zwei Drittel der Spiegel an den Nutzfahrzeugen falsch eingestellt sind“, sagte Lüer, der in seiner Firma das Versicherungswesen leitet.

Durch effektive Maßnahmen im Risk Management, zum Beispiel Schulungen und Qualifizierungsmaßnahmen, konnten die Versicherungsschäden im Unternehmen um 65 Prozent gesenkt werden. Auch die Spedition Schuldes legt viel Wert auf Sicherheit und macht gute Erfahrungen damit, die Fahrer einzubinden und deren Erfahrungen zu nutzen. Das bestätigte Risk Manager Feldbauer: „Es hilft die beste Technik nichts, wenn der Fahrer nicht ausreichend geschult ist.“

Weitere Informationen unter: http://www.dvr.de/presse/informationen/viel-zu-selten-wird-an-die-fahrer-gedacht_id-4797.htm

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Veranstaltung in Oschersleben (39387)

Tag der Verkehrssicherheit mit der Kreisverkehrswacht Oschersleben im Landkreis Börde e.V.

Höhepunkt in der Verkehrsprävention der Kreisverkehrswacht Oschersleben im Landkreis Börde e.V. war auch im Jahr 2017 der bundesweite "Tag der Verkehrssicherheit".

Zielgruppenorientiert wurden Veranstaltungen in einer Präventionswoche für Verkehrsteilnehmer aller Altersgruppen organisiert und durchgeführt. Eine rege Beteiligung an allen Veranstaltungen konnte bei gutem Wetter verzeichnet werden. In Gesprächen zu Problemen der Verkehrssicherheit begrüßten die Teilnehmer das Angebot dieser Veranstaltungen. Auch Senioren des befreundeten Arbeitskreises aus dem Nachbarkreis Helmstedt beteiligten sich zahlreich an den Projekte. Partner der Verkehrswacht wie die Bundespolizei, die NASA, die örtliche Feuerwehr und das DRK unterstützten die gemeinsamen Aktionen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.

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Die Dokumentationen der vergangenen Jahre finden Sie hier:

Dokumentationen 2016
Veranstaltungen 2016

Dokumentationen 2015
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Veranstaltungen 2014

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Veranstaltungen 2008

Veranstaltungen 2007

Veranstaltungen 2006

Veranstaltungen 2005

Liste der Aktivitäten am Tag der Verkehrssicherheit 18. Juni 2005 (PDF-Format, 125 kB)

Liste der Aktivitäten am Tag der Verkehrssicherheit 17. Juni 2006 (doc-Format, Größe: 229 kB)