Veranstaltungen 2018

Dokumentation der Veranstaltungen 2018


Überregionale Veranstaltungen



Regionale Veranstaltungen




Gewinnspiel zum Tag der Verkehrssicherheit 2018

Reifen bilden die einzige Verbindung zur Straße. In mangelhaftem Zustand können sie zu Pannen oder schweren Unfällen führen.

Die Initiative Reifenqualität des Deutschen Verkehrssicherheitsrates und seiner Partner ermutigte deshalb Reifenhändler und Kfz-Werkstätten mit einem Gewinnspiel, Aktionen zur Reifen- und Fahrzeugsicherheit am Tag der Verkehrssicherheit durchzuführen.

Gewinnen für die Verkehrssicherheit

Über Facebook und per E-Mail haben Betriebe ihre zum Tag der Verkehrssicherheit geplanten Aktionen eingereicht und sich somit für das Gewinnspiel um drei große Aktionspakete der Initiative beworben. Die drei Gewinner wurden über eine Abstimmung in dem sozialen Netzwerk bestimmt und konnten sich über vielfältiges Material wie Informationsflyer, Poster und Aufkleber freuen. Profiltiefenfächer, eine DvD und Checkblöcke unterstützen sie bei der Wissensvermittlung rund um Reifensicherheit.

Bundesweite Aktionen zum Tag der Verkehrssicherheit

Der erste Gewinner, Fahrzeug-Service Theiß in Utzenhain, bot am Tag der Verkehrssicherheit einen kostenlosen Bremsencheck inkl. Abbremsen auf dem Bremsenprüfstand an. Damit gab Theiß Autofahrenden eine Orientierung über die Funktionalität ihrer Bremsen, Bremsfehler konnten direkt vom Fachmann überprüft werden. Zu einem zügigen Halt beim Bremsen kommen Reifen nur, wenn sowohl der Reifendruck optimal angepasst ist, als auch die Profiltiefe, das Alter und der Zustand des Reifens in Ordnung sind. Aber auch die Produktqualität ist zu beachten. Kommt ein Fahrzeug mit Qualitätsreifen aus 80 km/h nach 39 Metern zum Halt, rollt ein Fahrzeug mit Billigreifen noch 13 Meter weiter. Während das eine Fahrzeug schon steht, hat das andere zu dem Zeitpunkt noch eine Restgeschwindigkeit von 24 km/h.

Der zweite Gewinner, Johann Eck Reifenservice und Vulkanisierwerkstatt in Arendsee, machte kostenlose Reifenchecks und stand Interessierten mit Rat und Tat rund um Reifen zur Verfügung und der dritte Gewinner, Autofit KFZ-Meisterwerkstatt Grunow in Bleialf, verteilte kostenlose Infoflyer und macht mit Spannbändern auf Verkehrssicherheit aufmerksam.

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Veranstaltung in Berlin (10249)

Halterhaftung und Halterkostenhaftung im fließenden Verkehr?

24. DVR-Forum „Sicherheit und Mobilität“ 18. Juni 2018

Für die Steigerung der Verkehrssicherheit sind die Überwachung der Einhaltung der Verkehrsregeln und die Sanktionierung rechtswidrigen Verhaltens dringend notwendig. Zahlreiche Verkehrsverstöße können in Deutschland jedoch nicht geahndet werden, weil der Fahrer oder die Fahrerin nicht eindeutig identifiziert werden konnte. Könnte die Einführung der Halterhaftung im fließenden Verkehr, wie sie in einigen europäischen Ländern praktiziert wird, ein Mittel sein, um mehr staatlichen Druck auf Verkehrsdelinquenten auszuüben und die Verkehrssicherheit zu erhöhen? Wäre ein solches Mittel mit unserer Rechtsordnung überhaupt vereinbar? Ist vielleicht die Halterkostenhaftung, bei der der Fahrzeug-Halter zwar nicht bestraft würde, aber zumindest die Kosten des Verfahrens auferlegt bekäme, ein probates Mittel? Diese und weitere Fragen wurden beim 24. DVR-Forum „Sicherheit und Mobilität“, das am 14. Juni 2018 in Berlin stattfand, diskutiert. Es wurde von der Unfallforschung der Versicherer (UDV) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) unterstützt.

Nulla poena sine culpa

DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf wies in seiner Einführung auf den verfassungsrechtlichen Grundsatz „Keine Strafe ohne Schuld“ (Nulla poena sine culpa) hin. Er warf aber auch die entscheidende Frage auf: „Wenn im Grundgesetz das Recht auf körperliche Unversehrtheit festgeschrieben ist, und wenn wir wissen, wie man schwere Unfälle verhindern kann, ist es dann verfassungsrechtlich in Ordnung, diese Mittel nicht anzuwenden?“ Prof. Dr. Dieter Müller von der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) stellte Untersuchungsergebnisse über die Verfolgung von Verkehrsdelikten vor. Dabei wurden überwiegend Geschwindigkeitsdelikte, aber auch Abstands- und Rotlichtverstöße betrachtet. Bei 2,5 Prozent der beweissicher dokumentierten Fälle habe man die Täter nicht ermitteln können und das Verfahren aus diesem Grunde einstellen müssen. Nur bei jedem fünften Fall wurde daraufhin eine Fahrtenbuchauflage angeordnet. Rechne man dies auf Basis der ausgewerteten Stichproben hoch, ergebe sich für das gesamte Bundesgebiet die immense Zahl von über einer Million Verfahren, die eingestellt werden mussten, weil die Täter nicht ermittelt werden konnten. Regionale Sonderauswertungen hätten zudem ergeben, dass bei der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung zahlreiche Fahrzeuge mit ausländischen Zulassungen sowie Kradfahrende auffallen, deren Verfolgung schwierig oder unmöglich sei: „Die Zahl derer, die gar nicht in unserem System landen, sondern sofort aussortiert werden, ist immens.“

Frusterlebnisse eines Polizeiführers

Stefan Pfeiffer von der Deutschen Polizeigewerkschaft berichtete über „Frusterlebnisse eines Beamten in der Verkehrsüberwachung“: Bei einer Überwachungsaktion auf der Autobahn seien 414 Fahrzeuge mit sehr hohen Geschwindigkeitsüberschreitungen aufgefallen (41 km/h und mehr). Es hätten jedoch nur 211 Verfahren eingeleitet werden können, was einer Quote von 51 Prozent entspricht. Anhalte-Kontrollen seien schwierig (insbesondere nachts) und erforderten viel Personal, was häufig nicht zur Verfügung stehe. Bei Krädern könnten mit der entsprechenden Messtechnik zwar Fotos von vorne und von hinten erstellt werden. Dennoch sei die Identifizierung des Fahrers oft nicht einwandfrei möglich, sodass es auch bei hohen Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten zur Einstellung der Verfahren komme. Pfeiffer appellierte: „Da draußen sterben Leute. Wir sind dafür verantwortlich, dafür Sorge zu tragen, dass das aufhört! Verstecken wir uns nicht immer hinter verfassungsrechtlichen Bedenken und hinter dem Datenschutz!“ Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf, Julius-Maximilians-Universität Würzburg, sprach Fragen der Verantwortung an, die sich insbesondere beim automatisierten Fahren ergeben, und konkretisierte dies anhand einiger Beispiele. Oft werde gesagt, beim automatisierten Fahren sei der Hersteller immer in der Pflicht zu haften. Das sei jedoch nicht richtig, so lange seitens der Hersteller die „gebotene Sorgfalt“ berücksichtigt werde. Diskutiert werde als eine Lösung für solche Fälle die rechtliche Einführung einer „E-Person“. Dies sei aber strittig. Im Strafrecht könne eventuell ein neuer Gefährdungsstraftatbestand des Inverkehrbringens unerlaubt gefährlicher lernfähiger Systeme eingeführt werden.

Wie sieht es bei unseren Nachbarn aus?

Prof. Dr. Michael Brenner, Friedrich-Schiller-Universität Jena, berichtete über die unterschiedlichen Regelungen zur Halterhaftung im europäischen Ausland. Dabei gebe es verschiedene Ansätze. Im strengsten Fall hafte der Halter stets und uneingeschränkt für Verstöße, die mit seinem Fahrzeug begangen werden. Damit komme jedoch das Schuldprinzip nicht zur Anwendung. Praktiziert werde in anderen Staaten auch eine bußgeldbewehrte Auskunftspflicht über die Person, die jeweils gefahren sei. Bei Nichtbefolgung käme es dann zu Sanktionen gegen den Halter. In einer weiteren Variation obliegedem Halter die Verpflichtung zur verantwortungsvollen Auswahl der fahrenden Personen. Komme es zu einem Verstoß mit dem Fahrzeug des Halters, habe dieser gegen diese Pflicht verstoßen. Und schließlich könne die Halterhaftung auf eine Kostentragungspflicht bezogen sein, wie dies zum Beispiel in Deutschland gemäß § 25a StVG in einem Bußgeldverfahren wegen eines Halt- oder Parkverstoßes der Fall sein könne, wenn der Führer des Kraftfahrzeugs, der den Verstoß begangen hat, nicht vor Eintritt der Verfolgungsverjährung ermittelt werden könne oder seine Ermittlung einen unangemessenen Aufwand erfordere, und dem Halter des Kraftfahrzeuges die Kosten des Verfahrens auferlegt werden würden. Dies könne man auch als „unechte Halterhaftung“ bezeichnen. Nach Auffassung von Prof. Dr. Brenner könne jedoch eine verkehrserzieherische Wirkung und eine Steigerung der Verkehrssicherheit, wegen der fehlenden „Denkzettelwirkung“, durch eine Sanktionierung des Halters kaum erzielt werden. Eine echte Halterhaftung käme in Deutschland indes nicht in Frage, denn eine strafrechtliche oder auch nur strafrechtsähnliche Ahndung einer Tat ohne Schuld des Täters sei nach Ansicht des Bundesverfassungsgerichts rechtsstaatswidrig und verletze den Betroffenen in seinem Grundrecht aus Artikel 2 Abs. 1 GG. Eine etwas andere Position vertrat Prof. Dr. Gerrit Manssen, Universität Regensburg: „Wir machen die Halterhaftung nicht, um die Menschen zu ärgern, sondern um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.“ Dass Deutschland bei der Rate der Getöteten pro eine Million Einwohner nur im Mittelfeld liege, könne an einer niedrigen Kontrolldichte liegen, auch die Höhe der Bußgelder dürfe eine Rolle spielen. Es werde häufig so dargestellt, dass der Rechtsstaat Deutschlands beschädigt würde, wenn man die Halterhaftung einführe. Dies sei jedoch überzogen. Persönliche Sanktionen für Verstöße, die man selbst nicht begangen hat, dürfe es nicht geben. Es bestehe jedoch die Gefahr, dass man aus fundamentalen Grundsätzen Kleinigkeiten ableite, was zu unsinnigen Ergebnissen führe: „Man darf nicht auf alles mit verfassungsrechtlichen Hämmern draufhauen.“ Eine Verpflichtung zur Nennung von Fahrern – mit Ausnahme von Familienmitgliedern – sei durchaus denkbar. Wenn wir zu dem Ergebnis kämen, dass wir eine Ausdehnung der Halterhaftung brauchen, sollte man sich die richtigen Instrumente ausdenken.

Kontroverse Diskussion

In der darauffolgenden Podiumsdiskussion wurden konträre Meinungen vertreten: Ulrich Klaus Becker, ADAC, sprach sich aus verfassungsrechtlichen Gründen gegen eine Halterhaftung im fließenden Verkehr aus. Die Behörden sollten erst einmal die vorhandenen Möglichkeiten, u.a. auch Fahrtenbuchauflagen und Anordnung von Verkehrsunterricht, nutzen. Eine Beteiligung des Halters an den Kosten der Ermittlungen des Fahrers, könne er sich vorstellen. Becker trat zudem für eine bessere technische und personelle Ausstattung der Polizei ein. Dies könne für die Verkehrssicherheit auch viel bewirken. Siegfried Brockmann, Unfallforschung der Versicherer, machte sich dafür stark, einen Versuch zur Ausweitung der Halterhaftung zu wagen: „Stellen wir das Verfassungsgericht doch auf die Probe. Ich sehe nicht, was dagegen spricht, dass der Halter den Fahrer nennen soll.“ Rolf Frieling von der Biker Union e.V. sprach sich aus verfassungsrechtlichen Gründen entschieden gegen eine Halterhaftung aus. Man müsse Verstöße konsequent verfolgen und bei Mehrfachtätern viel intensiver auch die Frage nach der Fahreignung aufwerfen. Martin Mönnighoff, Gewerkschaft der Polizei, war der Meinung, man könne das eine tun, und das andere nicht lassen: „Wir sollten die Halterhaftung in Angriff nehmen, auch im Hinblick auf die Verkehrssicherheitsziele 2020.“ Rainer Wendt, Deutsche Polizeigewerkschaft, fand drastische Worte zum Verhalten der Delinquenten: „Die Halter schwindeln uns doch an: Ich bin nicht gefahren, ich habe das Auto verliehen, ich kann mich nicht erinnern.“ Er sage „Ja“ zur Halterhaftung, sie müsse aber rechtsicher ausgestaltet sein.

Schlussfolgerungen

In seinem Schlusswort zog Dr. Walter Eichendorf sein persönliches Fazit: Die unmittelbare Halterhaftung sei möglicherweise ein interessantes langfristiges Projekt, aber kurzfristig nicht ohne verfassungsrechtliche Probleme zu realisieren. Das Thema Halterkostenhaltung solle jedoch an das Bundesverkehrsministerium herangetragen werden. Zudem müsse weiter daran gearbeitet werden, den Überwachungsdruck auf die Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen und vorhandene Instrumente wie zum Beispiel die Fahrtenbuchauflage klarer und präziser zu nutzen.

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Veranstaltung in Siegburg (53721)

Müde Fahrer/innen gefährden sich und andere. Wer kurz einnickt, legt in drei Sekunden bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h über 80 Meter ohne Kontrolle über das Fahrzeug zurück. Trotzdem unterschätzen viele die Gefahr von Müdigkeit am Steuer. Zum Tag der Verkehrssicherheit veranstaltete der DVR daher mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) im Rahmen der Kampagne „Vorsicht Sekundenschlaf!“ einen Aktionstag: Am Samstag, dem 16. Juni 2018 wurden auf der A3-Raststätte Siegburg West bei Bonn von 10:00 bis 18:00 Uhr Pkw- und Lkw-Fahrer/innen über die Gefahr von Müdigkeit am Steuer informiert: Sie erhielten das „Erste-Hilfe-Set gegen Müdigkeit am Steuer“, bestehend aus einem Faltblatt, einer Schlafbrille für den Kurzschlaf und einer Parkscheibe mit Bewegungsübungen. Sie konnten zudem ein Nickerchen auf Sofas machen oder Bewegungsübungen mit einem Fitness-Trainer testen. DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf begleitete die Aktion zwischen 12:30 und 14:00 Uhr und stand während dessen für Interviews bereit. Weitere Informationen zur Kampagne unter: http://www.dvr.de/vorsicht-sekundenschlaf

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Veranstaltung in Quakenbrück (49610)

Sportlicher Radtag lockt Besucher

Die Initiative Quakenbrück IQ veranstaltet den Radtag gemeinsam mit der Stadt als Teil des Projekts „Radstadt des Nordens“ mit dem Ziel, mehr Menschen von der Geschichte und Zukunft des Fahrrads in Quakenbrück zu begeistern und Lust aufs Radfahren zu machen. Schließlich war hier mit der Firma Kynast bis vor ein paar Jahren Europas größter Zweiradproduzent ansässig. Heute vertreibt die Firma USED von hier aus Lastenanhänger weltweit und bei PFAU-Tec laufen spezielle Therapiefahrräder vom Band. 

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Veranstaltung in Wiesbaden (65189)

Tag der Verkehrssicherheit: Aktion „Freiwillig 130 km/h“ bei VITRONIC

VITRONIC führt eine freiwillige Geschwindigkeitsbeschränkung seiner Poolfahrzeuge ein.

Das Thema „Sicherheit (nicht nur) im Straßenverkehr“ genießt bei VITRONIC einen hohen Stellenwert. Schließlich versteht sich der Wiesbadener Mittelständler als technologischer Vordenker und führendes Unternehmen für Verkehrstechniklösungen, die einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit auf den Straßen leisten.

Nun setzt VITRONIC ein zusätzliches Zeichen: Mit der Aktion „Freiwillig 130 km/h“ möchte das Unternehmen mit positivem Beispiel in Sachen angepasstem Fahren vorangehen. Daher führt VITRONIC ein freiwilliges Tempolimit von 130 km/h bei seinen Poolwagen ein. Symbolisch wurden hierfür blaue „Freiwillig 130 km/h“-Aufkleber auf die Auto-Armaturen angebracht.

Seit etwa 20 Jahren betreibt VITRONIC einen eigenen Firmenfuhrpark mit aktuell rund 40 Fahrzeugen. Diese werden pro Jahr von etwa 80 bis 100 Mitarbeitern genutzt. Jeder von ihnen fährt im Durchschnitt zirka 40 – 50.000 Kilometer. Wenn man genutzte Mietwagen in die Rechnung mit einbezieht, werden bei VITRONIC jedes Jahr ungefähr 4,5 bis fünf Millionen Kilometer mit dem Auto zurückgelegt. Im Jahr 2017 gab es insgesamt 36 Vollkaskoschäden und 12 Haftpflichtschäden – glücklicherweise keiner davon mit schweren Auswirkungen auf Leib und Leben.

Hohe Geschwindigkeiten = hohes Unfallrisiko?!
Aktuelle Zahlen aus der Unfallforschung bekräftigen den Schritt hin zur freiwilligen Geschwindigkeitsbeschränkung: Deutschland ist das einzige Land in der EU in dem keine allgemeine, auf dem gesamten Autobahnnetz geltende, Geschwindigkeitsbegrenzung existiert. Im vergangenen Jahr sind 409 Menschen auf deutschen Autobahnen durch Verkehrsunfälle ums Leben gekommen. Dies ist eine traurige Bilanz, die den positiven Effekt einer Tempobegrenzung untermauert. Hinzu kommt die vielfach wissenschaftlich bestätigte These, dass die Verringerung der Durchschnittsgeschwindigkeit von fünf Prozent zu etwa zehn Prozent weniger Unfällen mit Verletzten und zu 20 Prozent weniger tödlichen Unfällen führt.

„Tag der Verkehrssicherheit 2018“ als passender Aktionsrahmen
Die Initiative „Freiwillig 130 km/h“ bettete VITRONIC in den vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) initiierten „Tag der Verkehrssicherheit“ ein.

Bei VITRONIC fiel bereits am Mittwoch, dem 13.06.2018, der Startschuss für die firmeninterne Initiative. Daniel Scholz-Stein, Geschäftsführer Vertrieb bei VITRONIC, präsentierte im Rahmen eines kleinen Pressefrühstücks das Projekt und seine Hintergründe. Inhaltlich unterstützt ihn dabei Michael Beckmann von der Verkehrswacht Wiesbaden e.V., der aktuelle Zahlen und Fakten zur Verkehrssituation sowie Initiativen der Deutschen Verkehrswacht vorstellte. Im Anschluss wurde symbolisch der erste Poolwagen mit dem eigens entworfenen „Freiwillig 130 km/h“-Aufkleber bestückt. „Die Begrenzung der Poolwagen erfolgt auf freiwilliger Basis“, erklärt Daniel Scholz-Stein. „Wir möchten mit unserer Aktion an die Vernunft unserer Mitarbeiter appellieren und hoffen, möglichst viele motivieren zu können, die empfohlene Richtgeschwindigkeit von 130 km/h einzuhalten – auch wenn die Zeit vielleicht einmal drängt!“ „Die Verkehrswacht Wiesbaden begrüßt die Aktion von VITRONIC. Wir würden uns wünschen, dass mehr Unternehmen und Bürger diesem Beispiel folgen und aus freien Stücken die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h auf Autobahnen einhalten“, kommentiert Michael Beckmann die Initiative. „Jeder Verkehrstote aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit ist einer zu viel.“

VITRONIC ist seit 2016 Mitglied des DVR. „Ein Grund mehr, die Vision Zero – und damit Zeit für null Verkehrstote – aktiv zu unterstützen“, bekräftigt Scholz-Stein.

Zum Anlass passend, bietet VITRONIC auch in diesem Jahr ein Fahr-Sicherheitstraining für seine Mitarbeiter an.

rheinmaintv produzierte einen kleinen Beitrag über die „Freiwillig 130 km/h“ –Initiative, der in der Mediathek abgerufen werden kann: http://www.rheinmaintv.de/sendungen/beitrag-video/tag-der-verkehrssicherheit/vom-13.06.2018/

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Veranstaltung in Hildesheim (31137)

Nachhaltig Mobil Verkehrsprojekttage am 25. und 26. 6. 2018. Die ganze Robert-Bosch-Gesamtschule arbeitete am Thema „nachhaltige, sichere Mobilität“.

5. Jahrgang : Sicher im ÖPNV und sicher zu Fuß im Autoverkehr, Reflexion über sicheres Verhalten von Fahrgästen der Bahn. ADAC mit dem Fahrlehrer Herr Gigga vermittelt  den Schülern theoretische und praktische Erkenntnisse über den Bremsweg von PKW.

Der 6. Jahrgang (144 SchülerInnen und neun PädagogInnen / StudentInnen) arbeitete am Schwerpunkt ‚Sicher mit dem Fahrrad‘. Beamte der Polizei Hildesheim checkten die Sicherheit einer großen Anzahl von Fahrrädern. Herr Nienstedt und Herr Dammann führten im Anschluss noch praktische Unterweisungen im Straßenraum durch. Frau Konopatzki vom ADAC führte wieder mit Unterstützung engagierter Oberstufenschüler die Prüfung der Geschicklichkeit der jungen Radfahrer durch. Herr Kliem von der Polizei Hildesheim fesselte die Aufmerksamkeit mit einer Doppelstunde Verkehrsunterricht.

Der 7. Jahrgang erkundete mit dem in die Stadt Hildesheim verlegten Detektivspiel ‚Mister X‘ die Möglichkeiten des Stadtbussystems in Hildesheim.

Der 8. Jahrgang sondierte Möglichkeiten und Grenzen von Mobilität mit Handicap in Hildesheim.

Der 9. Jahrgang führte eine Stadterkundung der Landeshauptstadt Hannover mit Hilfe des ÖPNV durch.

Der Dank des Organisators, Herr Dietrich Schmidt, ging an alle Kollegen, Eltern und externe Partner (Deutsche Bahn AG, ADAC, Polizei Hildesheim).

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Die Dokumentationen der vergangenen Jahre finden Sie hier:

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Veranstaltungen 2008

Veranstaltungen 2007

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Veranstaltungen 2005

Liste der Aktivitäten am Tag der Verkehrssicherheit 18. Juni 2005 (PDF-Format, 125 kB)

Liste der Aktivitäten am Tag der Verkehrssicherheit 17. Juni 2006 (doc-Format, Größe: 229 kB)