Dokumentation der Veranstaltungen 2010

Unter dem Dach des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) fand am 19. Juni 2010 bundesweit der nunmehr sechste Tag der Verkehrssicherheit statt. Ziel der jährlichen Aktion ist es, das Thema „Verkehrssicherheit“ auf breiter Ebene zu präsentieren und zu zeigen, dass jeder Einzelne dazu beitragen kann, die Unfallzahlen zu senken. Unter dem Motto „Gemeinsam für mehr Sicherheit“ beteiligten sich bundesweit auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Institutionen, Gemeinden und Städte, Betriebe und Organisationen an dem vom DVR ins Leben gerufenen Aktionstag.

Die folgenden Städte stellen ihre Aktionen vor:

  1. Veranstaltung in Bonn (53113)
  2. Veranstaltung in Burg (39288)
  3. Veranstaltung in Cochem (56812)
  4. Veranstaltung in Dortmund (44139)
  5. Veranstaltung in Haldensleben (39340)
  6. Veranstaltung in Kiel (24105)
  7. Veranstaltung in Kirchberg (55481)
  8. Veranstaltung in Köln (50672)
  9. Veranstaltung in Mainz (55127)
  10. Veranstaltung in Salzgitter (38206)
  11. Veranstaltung in Sömmerda (99610)
  12. Veranstaltung in Völpke (39393)


1. Veranstaltung in Bonn (53113)

Aktiv für mehr Sicherheit im Straßenverkehr
Am 22. Juni 2010 drehte sich in der Zentrale der Deutschen Post DHL alles um das Thema „Sicherheit im Straßenverkehr“. Gemeinsam mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR), der Unfallkasse Post und der Telekom (UK PT) sowie der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung präsentierte die Abteilung Arbeitsschutz ein umfangreiches Informations- und Aktionsangebot.
Allein in Deutschland sind 2009 bei Verkehrsunfällen rund 4.160 Menschen ums Leben gekommen – im Schnitt elf Personen pro Tag. Die Gesamtzahl der Unfälle im Straßenverkehr belief sich im vergangenen Jahr bundesweit auf 2,3 Millionen. „Zwar sind die Zahlen rückläufig, aber 4.160 Verkehrstote sind immer noch 4.160 zu viel“, sagte Personalvorstand Walter Scheurle in seiner kurzen Ansprache. „Und deshalb, ist es wichtig, dass wir uns immer wieder aktiv mit dem Thema `Sicherheit im Straßenverkehr´ auseinandersetzen.“

Gefahrlos Extremsituationen erleben
Gelegenheit dazu gab es im Foyer des Bonner Post Towers reichlich: Am Stand des DVR konnten Mitarbeiter ihre Fahrkenntnisse in einem Simulator testen. Wie stark externe Reize, wie etwa ein Telefonat, das Fahrverhalten beeinflussen, verdeutlichte ein Multitasking Gerät. Die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung informierte über die lebensrettende Schutzwirkung von Fahrradhelmen und zeigte anhand von Original-Unfallhelmen auf, welche enormen Kräfte bei einem Sturz entstehen. Einen Reaktionstest bot die UK PT an ihrem Stand an und informierte über die aktuelle Kampagne der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung „Risiko raus!“. Die Abteilung Arbeitsschutz der Deutschen Post DHL stellte ihr konzernweites Verkehrssicherheitsprogramm Global Road Safety Initiative vor. Pünktlich zum Ferienbeginn in einigen Bundesländern gab es zudem Informationen rund um das Thema „aktive Pause“ auf langen Fahrten.

Fahrradhelmpräsentation der ZNS Hannelore Kohl Stiftung
Fahrradhelmpräsentation der ZNS Hannelore Kohl Stiftung
Personalvorstand Walter Scheurle im Gespräch mit Sandra Demuth, DVR
Personalvorstand Walter Scheurle im Gespräch mit Sandra Demuth, DVR

Für weitere Informationen: arbeitsschutz@deutschepost.de

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2. Veranstaltung in Burg (39288)

Auf dem Gelände der Magdeburger Chaussee in Burg veranstaltete die Verkehrswacht Jerichower Land einen Aktionstag unter dem Motto „Mobil bleiben, aber sicher“. Zahlreiche Anlaufpunkte luden dazu ein, sich mit dem Motto des Tages vertraut zu machen und den Tag aktiv mitzugestalten. Der stellvertretende Vorsitzende der Verkehrswacht, Gerhard Ritz, dankte während der Eröffnungsrede allen, die mitgeholfen haben, diese Großveranstaltung vorzubereiten und durchzuführen. „Das schlechte Wetter haben wir gleich an den Anfang gestellt; es wird besser.“ Diese Prophezeiung traf zu und lockte weitere Besucher an. „Wir hoffen, dass wir als Verkehrswacht in Burg und Umgebung auch weiterhin Beachtung finden, nicht nur an solchen Tagen wie heute“, brachte Gerhard Ritz seine Hoffnung zum Ausdruck und dankte gleichzeitig der Stadt Burg, die die Schirmherrschaft für den Aktionstag übernommen hat.

Stolz konnten die Mitarbeiter der Verkehrswacht um den Vorsitzenden Joachim Borghans schon einmal den neuen Infobus präsentieren, der in den nächsten Wochen das alte Modell ablösen soll. Ob Jung oder Alt, für jeden Besucher fand sich etwas Interessantes. Als absoluter Zuschauermagnet entpuppte sich der selbständig einparkende Pkw Golf. Nachdem Fahrlehrer Thomas Gäbler ohne Hände am Lenkrad gezeigt hatte, wie das Ganze funktioniert, riss die Schlange der Interessierten, die es selbst einmal probieren wollten, nicht mehr ab. Auch einen Truck fahren kann man nicht jeden Tag. Die Verkehrswacht bot diese Möglichkeit und lag damit genau richtig. Auch Reinbern Erben als Vertreter der Stadt Burg versuchte sich im Truck-Slalomfahren und hielt sich mit nur drei umgefahrenen Hütchen wacker. Für die kleinen Gäste waren wie immer die Elektroautos der Hit. Manche von ihnen wollten gar nicht wieder aussteigen. Auch alle anderen Stationen trugen ihren Teil zum Gelingen des Aktionstages bei. Joachim Borghans: „Wir sind rundum zufrieden.“ An der Bundesstraße 1 aus Richtung Schermen kommend, hatte die Verkehrswacht ein Geschwindigkeitsmessgerät aufgestellt. „Damit wollen wir unseren Teil zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an dieser Auf- und Abfahrt auf der Bundesstraße beitragen.“ Gut angenommen wurde auch das Preisausschreiben, bei Wissen aus dem Verkehrsalltag gefragt war. Den Hauptpreis, ein Fahrrad, gesponsert von der Sparkasse Jerichower Land, gewann Karina Leifholz aus Königsborn. Die weiteren Preise, wie Gutscheine für ein Sicherheitstraining und Fahrradhelme, gingen an Jens Beilfuß, Gudrun Wicknig, Heidemarie Wieland, Mathias Lange und Nancy Biedow.

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3. Veranstaltung in Cochem (56812)

Wie bereits im letzten Jahr gab es auch am 19. Juni 2010 wieder eine Veranstaltung zum Thema „Verkehrssicherheit“ in Cochem an der Mosel.
Die Polizeiinspektion Cochem und die Kreisverkehrswacht Cochem-Zell informierten Radfahrer im Hinblick auf die Verkehrssicherheit ihrer Fahrräder und über den Sinn und Zweck eines Fahrradhelms. Durch diese Aufklärungsarbeit sollten nicht nur die Kinder und Jugendlichen, sondern insbesondere auch die Erwachsenen Radfahrer für das Tragen eines Fahrradhelms sensibilisiert werden.

Ein weiterer Schwerpunkt lag beim motorisierten Zweiradverkehr.
Die Mosel sowie die angrenzenden Mittelgebirge Eifel (mit dem Nürburgring) und Hunsrück sind jährlich Anlaufpunkt sehr vieler Motorradfahrer. Dort kommt es immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen mit Beteiligung von Motorradfahrern. Durch offene Gespräche und Tipps wurden interessierte Motorradfahrer sensibilisiert, ihre Fahrweise auf die jeweilige Strecke und Witterung sowie auf plötzlich auftretende Gefahren einzustellen, um Verkehrsunfälle möglichst zu vermeiden.

Veranstaltung in Cochem (56812) - Aufklärung von Motorradfahrern in Cochem-Zell
Aufklärung von Motorradfahrern in Cochem-Zell

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4. Veranstaltung in Dortmund (44139)

Aktionstage „Risiko raus!“ in der Dortmunder Westfalenhalle 2
Der Tag der Verkehrssicherheit und die 50. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM) vom 16. bis 19. Juni boten den idealen Anlass, um vom 17. bis 19. Juni 2010 in der Westfalenhalle 2 öffentlichkeitswirksam die Präventionskampagne „Risiko raus!" der gesetzlichen Unfallversicherung zu präsentieren.

Die Westfalenhalle 2 stand ganz unter dem Motto „Risiko raus!“
Die Westfalenhalle 2 stand ganz unter dem Motto „Risiko raus!“

Mit Unterhaltung und einer ordentlichen Portion Action wurde den Besuchern alles Wissenswerte über Gefahren beim innerbetrieblichen Transport und im Straßenverkehr vermittelt. Zahlreiche Aktionen luden zum Mitmachen, Ausprobieren und Testen ein. So konnten die Besucher die Grenzen ihres Reaktionsvermögens gefahrlos im Simulator ausloten, ein Spritspartraining absolvieren, Fahrerassistenzsysteme testen oder erfahren, wie schwierig es ist, mit dem Rollstuhl selbst kleine Hindernisse wie Rampen zu überwinden. Die Initiative Reifenqualität „Ich fahr auf Nummer sicher“ demonstrierte eindrucksvoll die große Bedeutung qualitativ hochwertiger und der Witterung angepasster Reifen. Kinder konnten ihre Fähigkeiten in einem Fahrradparcours erproben oder sich im Niedrigseilgarten austoben. Im Rahmenprogramm traten Musik-, Theater- und Kabarettgruppen auf. Neben dem DVR stellten zahlreiche Institutionen wie etwa die Polizei NRW, die Landesverkehrswacht NRW, die US Army sowie einzelne Berufsgenossenschaften und Unfallkassen ihre Arbeit vor und gaben nützliche Tipps rund um die Verkehrssicherheit.

Der Parcours für Modellgeländewagen zeigt, wie schwierig es ist, ein SUW auf unebenen Strecken zu fahren.
Der Parcours für Modellgeländewagen zeigt, wie schwierig
es ist, ein SUW auf unebenen Strecken zu fahren.

Vortragsveranstaltung zur Verkehrssicherheit
Die Vortragsveranstaltung „Risiko raus! – Prävention von Unfällen im Straßenverkehr“ von DGAUM, DVR und „Risiko raus!“ am Samstag, gab darüber hinaus einen Einblick in die aktuelle Forschung zu den Themengebieten „Alter und Verkehrssicherheit“, „Fahrerschläfrigkeit“, „Stress und Belastungen bei Lkw-Fahrern“. Die Vorstellung des GUROM-Projektes, die Prämierung universitärer Arbeiten zum Thema „Verkehrssicherheit“ und ein Ausblick auf die Schwerpunkte zukünftiger Verkehrssicherheitsarbeit rundeten die Vortragsveranstaltung ab.

Auf dem Außengelände der Aktionstage wurde demonstriert, wie schwer die Folgen eines seitlichen Aufpralls selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten sein können.
Auf dem Außengelände der Aktionstage wurde demonstriert,
wie schwer die Folgen eines seitlichen Aufpralls selbst
bei niedrigen Geschwindigkeiten sein können.

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5. Veranstaltung in Haldensleben (39340)

Bei der Kreisverkehrswacht im Landkreis Börde e.V. mit Sitz in Wolmirstedt drehte sich am Tag der Verkehrssicherheit nicht nur alles um die Verkehrssicherheit, es fanden außerdem der Landesausscheid der Verkehrshelfer und der Kreisausscheid der Radfahrer statt. Nach Eröffnung der Veranstaltung durch den Landrat und Schirmherrn der KVW ermittelten die besten Verkehrshelfer des Landes Sachsen-Anhalt ihre Sieger. Bereits am Vortag hatten die Teilnehmer die theoretischen Prüfungen absolviert. Im praktischen Teil wurde nun unter anderem das Tempo und der Bremsweg heranfahrender Autos geschätzt und der Überweg zur Schule gesichert. Die höchste Punktzahl erreichte Nico Knackmuß aus Wolmirstedt, der das Bundesland Sachsen-Anhalt beim Bundesausscheid der Verkehrshelfer im Oktober vertreten wird. Beim Fahrradausscheid des Kreises behauptete sich in der Mannschaftswertung die Grundschule Irxleben. In der Altersklasse (AK) 1 siegten Lena Kleindorf und Alexander Herrmann. Lisa Frank und Tom Carlson gingen in der AK 2 als Sieger hervor und Maximilian Frohberg gewann in der AK 3. Die Auszeichnungen wurden vom Präsidenten der Landesverkehrswacht, dem Vorsitzenden der KVW und Vertretern der Stadt Haldensleben vorgenommen.

Siegerehrung
Siegerehrung

Neben den Wettbewerben konnten sich die ca. 350 Besucher an vielen Stationen über Wissenswertes zum Thema „Verkehrssicherheit“ informieren und aktiv am Geschehen teilnehmen. Für Kraftfahrer mit langjähriger unfallfreier und vorbildlicher Teilnahme am Straßenverkehr gab es vor Ort die Möglichkeit, sich um die Auszeichnung als "Bewährter Kraftfahrer" zu bewerben und ihre Auskünfte beim Verkehrszentralregister anzufordern.
Im Überschlagsimulator und im Gurtschlitten gaben sich die Besucher ohne Verletzungsrisiko in „gefährliche Situationen". Mit Rauschbrillen probierten einige Gäste aus, wie sich Alkohol und Drogen auf das Fahrverhalten auswirken.
Regionale Firmen boten auf dem Marktplatz kostenlos Seh- und Hörtests sowie Scheibenkontrollen und Lichteinstellungen an.
Das THW demonstrierte Rettungsaktionen und den toten Winkel. NASA, DEKRA und das DRK sowie die Autobahnpolizei und das Polizeirevier Börde waren mit Infoständen vertreten. Biker vom Verein HDL Trails zeigten die perfekte Fahrradbeherrschung. Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, die für die Mitarbeiter der Kreisverkehrswacht Erfahrungen einbrachte und Schlussfolgerungen für zukünftige Aktivitäten aufzeigte.

Vorführung des THW
Vorführung des THW

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6. Veranstaltung in Kiel (24105)

Landespolizei Schleswig-Holstein beteiligte sich am Tag der Verkehrssicherheit 2010
Es ist schon eine gute Tradition, dass sich die Landespolizei Schleswig-Holstein mit der „Arbeitsgruppe Polizeiliche Verkehrssicherheitsarbeit“ (AG PVSA) am Tag der Verkehrssicherheit beteiligt, so auch in diesem Jahr.
Im Rahmen des achttägigen Großereignisses Kieler Woche 2010 wurde vor dem Gebäude des Wasserschutzpolizeireviers Kiel direkt an der Kieler Förde ein Präventionsstand errichtet. Mit Ausstellungstafeln zu den Themen „Kinder im Straßenverkehr“ und „Sicherheit für Motorradfahrer“ erhielten insbesondere Eltern und Motorradfahrer zielgruppenspezifische Informationen. Mit einem sog. Pkw-Fahrsimulator wurden vor allem „Junge Fahranfänger“ mit einem Alkohol-Simulationsprogramm über die Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr informiert. Auf großes Interesse der vielen Besucher stießen wieder ein Polizei-Oldie-Käfer aus dem Jahr 1955 und unsere „PolEnte“, ein Citroen 2 CV AZ-L („Ente“) in den Polizeifarben blau-silber lackiert, der mit Blaulicht und dem Schriftzug „POLENTE“ ausgestattet ist. Ein Kollege der Wasserschutzpolizei gab Informationen zur Sicherheit auf See. Viel „zu tun“ hatte ein Kollege der Polizei Brunsbüttel, der nicht nur Auskunft zu seiner Polizei-Harley-Davidson gab, sondern auch und insbesondere über die Gefahren von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr informierte. Viele Interessierte nutzten so die Möglichkeiten, um sich über die Sicherheit „zu Lande und zu Wasser“ zu informieren.

Infostand der „AG Polizeiliche Verkehrssicherheitsarbeit“
Infostand der „AG Polizeiliche Verkehrssicherheitsarbeit“

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7. Veranstaltung in Kirchberg (55481)

Tag der Verkehrssicherheit macht Autofahrer zum Gewinner
Unter dem Motto „Technik braucht Sicherheit“ beteiligte sich die Kfz-Prüfstelle Kirchberg als Partner der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH am bundesweiten Tag der Verkehrssicherheit. Im Mittelpunkt der gemeinsam mit dem DVR durchgeführten Veranstaltung standen zahlreiche spektakuläre Aktionen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
An der GTÜ-Prüfstelle des Sachverständigenbüros konnten alle interessierten Autofahrer vom 19. bis 26. Juni an der GTÜ-Gewinnspielwoche teilnehmen. Auf Wunsch wurde am Fahrzeug ein Sicherheitscheck durchgeführt. Professionell geprüft wurden dabei Räder, Reifen, Licht und Bremsen.
Alle Autofahrer erhielten somit neben der Gewinnchance auf einen attraktiven Sachpreis wertvolle Erkenntnisse über den Zustand ihres Fahrzeugs. Unter den richtigen Antworten auf die Frage, wie tief das Reifeprofil laut Gesetz mindestens sein muss, wurden die Gewinner in der Stuttgarter GTÜ-Zentrale ausgelost. Den 1. Preis, ein Samsung Smartphone, erhielt Manuel Lukas aus Dickenschied. Der Gewinn wurde ihm persönlich von Büroinhaber Frank Tröschel überreicht.

Sicherheitscheck
Sicherheitscheck
Gratulation an die Gewinner
Gratulation an die Gewinner

Weitere Informationen erhalten Sie von der

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8. Veranstaltung in Köln (50672)

Tag der Verkehrssicherheit bei der Kölner Bank ein voller Erfolg

Köln, 19. Juni 2010. Unter dem Motto „Gemeinsam für mehr Sicherheit“ fand heute der Tag der Verkehrssicherheit statt. Anlässlich dieser bundesweiten Aktion bot die Kölner Bank eG in Kooperation mit der Polizei Köln Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, verkehrssicherheitsrelevante Themen aktiv zu erleben. Mit Erfolg: Viele interessierte Besucher nutzten die Angebote und ließen zum Beispiel ihre Seh- und Reaktionsfähigkeit oder die Verkehrssicherheit ihres Fahrrads überprüfen. Auf einem Mobilitätsparcours konnten die Teilnehmer ihre Verkehrstauglichkeit unter Beweis stellen. Bei einer Stunt-Vorführung wurde gezeigt, wie wichtig es ist, beim Fahrradfahren einen Helm zu tragen.
„Als Genossenschaftsbank wissen wir, dass eine starke Gemeinschaft auch Verantwortung übernehmen muss. Wir fühlen uns nicht nur unseren Mitgliedern und Kunden verpflichtet, sondern wir engagieren uns auch für das Wohl der Menschen in der Region. Dazu gehört auch ihre Sicherheit im Straßenverkehr“, sagte Klaus Müller, Vorstand der Kölner Bank, während der Veranstaltung.
Polizeihauptkommissar Mario Lüth von der Polizei Köln ergänzte: „Es ist wichtig, die Menschen immer wieder für die Gefahren des Straßenverkehrs zu sensibilisieren. Mit dieser Aktion konnten wir den Bürgerinnen und Bürgern wichtige Tipps geben, wie sie ihre Sicherheit erhöhen können.“

Beratung und Information durch die Polizei Köln
Beratung und Information durch die Polizei Köln
Im Überschlagssimulator kann man den Ausstieg aus einem auf dem Dach liegenden Pkw testen.
Im Überschlagssimulator kann man den Ausstieg aus einem auf dem Dach liegenden Pkw testen.


Zu weiteren Informationen wenden Sie sich bitte an:

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9. Veranstaltung in Mainz (55127)

Verkehrssicherheit geht alle an
Fachleute der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse Branchenverwaltung Druck und Papierverarbeitung (BG ETEM), der Unfallkasse Rheinland-Pfalz und der Landesverkehrswacht Rheinland-Pfalz hatten am Samstag, den 19. Juni 2010 zum Informationstag anlässlich der bundesweiten Präventionskampagne „Risiko raus!“ geladen.
Auf dem Mainzer Gutenbergplatz gab es Antworten auf Fragen wie „Wie fühlt sich eine Vollbremsung an?“, „Wie ist mein Reaktionsvermögen im Straßenverkehr?“ oder „Warum ist das Tragen eines Fahrradhelmes so wichtig?“ Zahlreiche Aktionen zum Thema „Sicherheit im Straßenverkehr“ luden die Besucher zum Mitmachen ein. Alexander Schweitzer, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, nahm z.B. auf dem Gurtschlitten Platz und erfuhr so am eigenen Körper, wie heftig sich eine Vollbremsung bereits bei geringem Tempo anfühlt.
Offensichtlich beeindruckt zeigte sich der Staatssekretär auch von den vielseitigen Aktionen der Veranstalter, die gemeinsam das Ziel verfolgen, für mehr Sicherheit beim Fahren und Transportieren zu sorgen. „Verkehrssicherheit geht alle etwas an. Sie ist eine zentrale Daueraufgabe von staatlichen Stellen und allen gesellschaftlichen Gruppen”, betonte Schweitzer. Die Landesregierung setze einen besonderen Anreiz. Um den hohen Unfallzahlen bei jungen Fahrerinnen und Fahrern entgegenzuwirken, fördert das Verkehrsministerium Sicherheitstrainings für Fahranfängerinnen und Fahranfänger mit 30 Euro pro Teilnehmer.
Neben Informationen für Autofahrerinnen und Autofahrer stand bei der gemeinsamen Aktion auf dem Mainzer Gutenbergplatz auch das „Fahrradfahren“ im Mittelpunkt. So verdeutlichte die BG ETEM beim Fahrradhelmtest am Beispiel von Melonen, wie folgenschwer ein Fahrradunfall ohne Helmschutz sein kann. Die Landesverkehrswacht war unter anderem mit einer Fahrradwerkstatt und Rauschbrillen vor Ort.
Die zahlreiche weiteren Spiele und Aktionen, machten deutlich, dass man das Thema „Verkehrssicherheit“ nicht ernst genug nehmen kann und die Kampagne „Risiko raus!“ einen wichtigen Präventionsbeitrag leistet.

Der „Melonentest“
Der „Melonentest“
Der rheinland-pfälzische Verkehrsstaatssekretär Alexander Schweitzer testet den Gurtschlitten.
Der rheinland-pfälzische Verkehrsstaatssekretär Alexander Schweitzer testet den Gurtschlitten.


Weitere Informationen zur Kampagne „Risiko raus!“ finden Sie im Internet unter www.risiko-raus.de oder bei:

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10. Veranstaltung in Salzgitter (38206)

In Salzgitter nutzte der Seniorenbeirat den Tag der Verkehrssicherheit, um mit einem Infostand auf seine Forderung der Wiedereinführung von Fußgängerüberwegen in Tempo 30-Zonen aufmerksam zu machen.

In Salzgitter-Bad und anderen Stadtteilen sind abseits der Vorfahrtsstraßen verschiedene Tempo 30-Zonen eingerichtet worden. In der Tempo 30-Zone wird auf Wiederholungszeichen, die den Verkehrsteilnehmer daran erinnern, dass er sich innerhalb einer solchen Zone befindet, verzichtet. Tempo 30-Zonen sind vor allem in Wohngebieten und im Bereich von Schulen, Kindergärten und Altenheimen ausgeschildert. Laut Seniorenbeirat ist in diesen Gebieten verstärkt mit verkehrsungeübten bzw. unsicheren Fußgängern zu rechnen. Zudem sei die für Autofahrer notwendige freie Sicht nicht stets gewährleistet. Mit querenden Fußgängern insbesondere an sogenannten „Aufpflasterungen“ müsse gerechnet werden. Die Vorrechtssituation an diesen Gefahrenstellen sei häufig weder Autofahrern noch Fußgängern bewusst. Der Seniorenbeirat fordert deshalb die Fußgängerüberwege an besonderen Gefahrenstellen im Stadtgebiet mit klaren Vorrechtsregeln für Fußgänger wieder einzuführen. Gerade die schwächeren Verkehrsteilnehmer können das Herannahen von Fahrzeugen und deren Geschwindigkeit oft nicht richtig einschätzen und seien so im täglichen Straßenverkehr besonders gefährdet.

Der Seniorenbeirat erinnert deshalb: Bei Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h ergibt sich ein Anhalteweg von rund 18 Metern. Der Anhalteweg verlängert sich bei einer Geschwindigkeit von 40 km/h bereits um 10 Meter auf etwa 28 Meter. Dieser verlängerte Anhalteweg kann im Einzelfall schlimme Folgen haben.

Stand des Seniorenbeirats
Stand des Seniorenbeirats

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11. Veranstaltung in Sömmerda (99610)

Verkehrssicherheitstag in Sömmerda - „Sicher unterwegs in Thüringen“
Zum Verkehrssicherheitstag am 16.06.2010 waren 800 interessierte Kinder und Jugendliche und ca. 200 weitere Verkehrsteilnehmer gekommen, um sich die unterschiedlichsten Angebote zur Verkehrssicherheit auf der Marktstraße anzusehen. Bei den 18 Mitmach-Stationen waren fleißige Standbetreuer im Einsatz. Der Veranstalter dankt den Verkehrswachtmitgliedern, den Vertretern der Landesverkehrswacht und der Kreisverkehrswacht Eisenach, den Vertretern der Kreisverkehrswacht Nordhausen, den Mitarbeitern des Rechts- und Ordnungsamtes, den Vollzugsdienstkräften der Polizei, den Mitarbeitern des ASB, den Partnern von der Arbeitsloseninitiative, des Tourismusverbandes, der Sparkasse Mittelthüringen und der Verwaltungsgesellschaft ÖPNV Sömmerda. Allen ist bewusst: „Verkehrssicherheit betrifft jeden“.
Das Programm „Sicherheit braucht Köpfchen“ begeisterte am Vormittag die Vorschulkinder. Nach dem Besuch von weiteren 8 Stationen erhielten diese Medaillen und Teilnehmerurkunden, die von der Sparkasse Mittelthüringen bereitgestellt wurden. Für jede Altersgruppe, vom Vorschulkind bis zum älteren Verkehrsteilnehmer, waren weitere Stationen vorbereitet. So gab es die Möglichkeit kostenlose Seh- und Hörtests in den entsprechenden Geschäften der Innenstadt durchzuführen. Am Wissensquiz nahmen fast alle Gruppen teil. Die Besten wurden mit einem Preis ausgezeichnet. Das Angebot der Kreisverkehrswacht Sömmerda e.V. mit den Aktionselementen Überschlagsimulator, Bremssimulator, Gurtschlitten, Fahrrad- und Fahrsimulator fand großen Zuspruch.

Gurtschlitten
Gurtschlitten

Bei der Fahrradcodierung wurden insgesamt 34 Fahrräder neu codiert. Getränke, gesponsert von der Kaufhalle Mitte, für die durstigen Schulanfänger wurden kostenfrei gereicht: Ein Dankeschön an Herrn Becker! In den Nachmittagsstunden begeisterte Herr Seiffert, bekannt als Clown Kelle, alle Kinder mit Luftballonfiguren.

Die Kreisverkehrswacht bietet nicht nur zum Verkehrssicherheitstag verkehrspräventive Projekte an: Alle interessierten Einrichtungen können Kontakt mit der Verkehrswacht aufnehmen. Mitglieder der Kreisverkehrswacht Sömmerda e. V. wurden jetzt neu als Moderatoren für das Projekt „Kind und Verkehr“ ausgebildet, welches sich an Eltern richtet. Zusätzlich wurde das Projekt „Kind im Straßenverkehr“, das sich mit der Verkehrssicherheit von Kindern in der Altersgruppe von 3-6 Jahren beschäftigt, aufgenommen. Dagegen wendet sich das Projekt „Sicher mobil“ an Personen über 50 Jahre.

Das Fazit: Eine gelungene Veranstaltung mit zufriedenen Teilnehmern und Betreuern.

Clown Kelle
Clown Kelle



12. Veranstaltung in Völpke (39393)

Die Kreisverkehrswacht Oschersleben im Landkreis Börde beteiligte sich mit der Unterstützung des DVR und weiteren Partnern der Region am Tag der Verkehrssicherheit. Im Verkehrsgarten Völpke ging es am 19.6.2010 rund um das Thema „Fahrradsicherheit“. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, denn ca. 500 Verkehrsteilnehmer aller Altersgruppen nutzten das vielfältige Angebot für mehr Sicherheit auf unseren Straßen.
Auch im nächsten Jahr wird sich die Kreisverkehrswacht Oschersleben wieder an diesem Aktionstag beteiligen.

Spaß auf dem Radparcours
Spaß auf dem Radparcours
Veranschaulichung des „toten Winkels“
Veranschaulichung des „toten Winkels“


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Als Fazit des diesjährigen Tages der Verkehrssicherheit bleibt festzuhalten:

Die zahlreichen Aktionen in ganz Deutschland zeigen, dass der Tag der Verkehrssicherheit mittlerweile in vielen Gemeinden, Städten, Unternehmen und Institutionen etabliert ist. Deshalb heißt es auch im Jahr 2011 wieder „Gemeinsam für mehr Sicherheit“. Dann findet der Tag der Verkehrssicherheit am 18. Juni statt.