2.7.2014, 15:30 Uhr

Kreisverkehrsplatz und Motorradsicherheit

Kreisverkehrsplätze bieten große Vorteile bei der Verkehrssicherheit und werden daher immer häufiger eingesetzt. Dies trifft auch auf den Knotenpunkt B 49/B 259 bei Cochem zu. Gleichwohl können sie dabei aber auch Hindernisse für mobilitätseingeschränkte und ältere Menschen darstellen. Am Beispiel dieses Kreisverkehrsplatzes wird demonstriert, dass solche Anlagen auch an die Bedürfnisse der Barrierefreiheit – gerade auch für ältere Menschen – angepasst werden können.

Motorradfahrer befahren häufig besonders attraktive Strecken. Hierzu gehört zweifelsohne auch die B 259 zwischen Cochem und Faid bzw. der Autobahn A 48. Das erhöhte Aufkommen führte jedoch in der Vergangenheit zu Unfällen, deren Folgen auch mit der Ausstattung der Straße selbst in Verbindung zu bringen sind. So stellen bei einem Sturz die Pfosten der Schutzplanken oder bestimmter Verkehrszeichen und Mauern gefährliche Hindernisse dar, die zu schweren Verletzungen führen können. Die Strecke wurde daher mit Unterfahrschutz an den Schutzplanken und – als Innovation – mit so genannten Balisetten („weiche" Poller) anstelle von Kurvenrichtungstafeln ausgestattet, um das Risiko solcher Verletzungen zu verringern. Zudem wurde eine Mauer durch eine neu angelegte Böschung entschärft.

Bei der Straßenmeisterei Cochem werden die beiden Maßnahmen „Kreisverkehrsplatz Cochem" sowie „Motorradsicherheit" vorgestellt und anschließend in der Örtlichkeit besichtigt. Dabei besteht auch die Gelegenheit, Geräte des Straßenbetriebsdienstes zu besichtigen.

mit Staatssekretär Günter Kern


Veranstaltungsort:

Straßenmeisterei (An der B 259)
56812 Cochem