Woche der Verkehrssicherheit Rheinland-Pfalz

Mit einer „Woche der Verkehrssicherheit“ möchten Innen- und Infrastrukturminister Roger Lewentz sowie Staatsekretärin Heike Raab, Staatssekretär Günter Kern und Ministerialdirektor Randolf Stich vom 30. Juni bis 05. Juli in Veranstaltungen rund um die Themen Straßenverkehr, Mobilität und Fahrsicherheit auf die rheinland-pfälzische Verkehrssicherheitsarbeit aufmerksam machen. „Die Zahl der Verkehrstoten ging in 2013 im Vergleich zum Jahr 2012 um 35 auf 174 zurück und liegt damit auf dem tiefsten Stand seit Beginn der Zählung. Wenngleich ich mich über diese Entwicklung sehr freue, bleibt festzuhalten: Jeder Tote ist einer zu viel“, so Lewentz im Vorfeld der Veranstaltungsreihe, die in verschieden Regionen des Landes stattfinden wird.

„Wir wollen mit der Verkehrssicherheitswoche die Menschen für mehr Vorsicht und Verantwortungsbewusstsein im Straßenverkehr sensibilisieren“, so der Minister weiter. Dieses Jahr stehe die Verkehrssicherheitswoche unter dem Motto „Junge Fahrer und erfahrene Verkehrsteilnehmer - Sichere Mobilität in jedem Alter".

Die Verkehrsunfallbilanz zeigt vor diesem Hintergrund zwar insbesondere bei der Zielgruppe der jungen Fahrer einen günstigen Trend. So ging die Zahl der Getöteten bei den jungen Fahrern von 36 um rund 42 Prozent auf 21 zurück. Gleichwohl werden die demografische Entwicklung und ihre Auswirkungen auf das Verkehrsgeschehen einen besonderen Schwerpunkt der Verkehrssicherheitsarbeit der nächsten Jahre ausmachen. Denn aktuell ist für die Gruppe der älteren Menschen eine Tendenz zu beobachten, wonach die Zahl der Verkehrsunfälle mit Seniorenbeteiligung im letzten Jahr um 1779 auf 20.732 anstieg, ebenso wie die Zahl der getöteten Senioren von 55 auf 56. Damit ist heute schon jeder dritte Verkehrstote 65 Jahre oder älter.

Mit der „Woche der Verkehrssicherheit“ vom 30. Juni bis 5. Juli soll daher gerade dieser Schwerpunkt in Veranstaltungen auf die die rheinland-pfälzische Verkehrssicherheitsarbeit aufmerksam machen. Dabei sollen die Menschen für mehr Vorsicht und Verantwortungsbewusstsein im Straßenverkehr sensibilisiert werden und die vielseitigen Facetten der rheinland-pfälzischen Verkehrssicherheitsarbeit sowie die damit verbundenen Lösungsansätze präsentiert werden.

Mit der Auftaktveranstaltung zur Verkehrssicherheitswoche sind daher auch die beiden Zielgruppen thematisch zusammengeführt. Dies sind zum einen die jungen Fahranfängerinnen und Fahranfänger sowie zum anderen alle erfahrenen Kraftfahrer- und Kraftfahrerinnen in der Bevölkerungsgruppe 60plus.

„Die Verkehrssicherheitswoche präsentiert mit den verschiedenen Veranstaltungen die vielseitigen Facetten der Verkehrssicherheitsarbeit sowie die damit verbundenen Lösungsansätze“, so Lewentz. Bürgerinnen und Bürger, aber auch Medien für das wichtige Thema „Verkehrssicherheit“, dieses Jahr mit dem besonderen Schwerpunkt für Jung und Alt weiter zu sensibilisieren, sei eine ständige Aufgabe.