Dokumentation der Veranstaltungen 2014

Unter dem Dach des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) fand am 21. Juni 2014 bundesweit der nunmehr 10. Tag der Verkehrssicherheit statt. Ziel der traditionell am dritten Samstag im Juni stattfindenden Aktion ist es, das Thema Verkehrssicherheit auf breiter Ebene zu präsentieren und zu zeigen, dass jeder Einzelne dazu beitragen kann, die Unfallzahlen zu senken.


Überregionale Veranstaltungen



Regionale Veranstaltungen




Deutschland zeigt Profil: Continental misst am Tag der Verkehrssicherheit bundesweit Reifenprofiltiefe

Hannover, 24. Juni 2014. Am vergangenen Samstag überprüfte Continental gemeinsam mit DEKRA-Sachverständigen bundesweit die Reifenprofiltiefe von insgesamt 385 Pkw. Das Ergebnis: Vier Prozent der getesteten Fahrzeuge hatten ein Profil von unter 1,6 Millimeter. Elf Prozent wiesen einen Wert von unter drei Millimetern auf – und waren somit zwar gesetz-lich im grünen Bereich, aber aus Sicht von Reifenhersteller Continental keinesfalls sicher unterwegs. Laut Gesetzgeber ist eine Mindesttiefe von 1,6 Millimetern vorgeschrieben. Dennoch raten die Reifenexperten von Continental dringend dazu, das Profil nicht auf weniger als drei Millimeter Restprofiltiefe herunterzufahren. „Die Eigenschaften von Sommer-reifen lassen ab einer Profiltiefe von drei Millimetern besonders auf Nässe überproportional nach, wodurch sich das Risiko von Aquaplaning erhöht und damit auch das Unfallrisiko steigt“, so Marco Gellings, Leiter der Sommerreifen-Entwicklung bei Continental.

Weitere negative Konsequenzen sind deutlich längere Bremswege sowie unzuverlässigeres Fahrverhalten durch abnehmenden Grip. Continental schreibt sich auf die Fahne, das Bewusstsein für die Auswirkung von Reifen auf die Fahrsicherheit zu stärken. Daher stand bei der Aktion neben der Messung der Restprofiltiefe auch die Aufklärung der Autofahrer im Fokus. Die geschulten Teams vor Ort gaben praktische Tipps und beantworteten zahlreiche Fragen. Die Fahrer wagten außerdem einen Selbstversuch – Rasen und gegen Hindernisse Fahren inklusive, wenn auch nur virtuell. Beim online Bremsspiels im ContiTireGuide bekamen die Fahrer ein Gefühl dafür, wie schnell sich der Bremsweg bei zunehmender Geschwindigkeit erhöht.

Sicher in den Sommerurlaub
Die Aktion der Continental-Profil-Tester fand in den Regionen Berlin, Hamburg, Hannover, Frankfurt, Köln, Dresden, Frankfurt am Main, München und Stuttgart statt. An hochfrequen-tierten Autobahnraststätten galt es vor allem Vielfahrer und Familien zu erreichen, die den nächsten Urlaub mit dem Auto planen. „Das Ergebnis des Tests hat uns überrascht. Schließ-lich bedeutet es, dass jedes zehnte Auto laut Expertenempfehlung nicht sicher ist. Gerade jetzt vor den Sommerferien sollte man sich die Zeit nehmen, um seine Reifen ausgiebig auf ihre Eignung und Sicherheitsreserven zu kontrollieren“, fasst Gellings zusammen. Die Reifenexperten von Continental raten grundsätzlich zu einer regelmäßigen Überprüfung der Reifen, wozu neben der Profiltiefe auch der Luftdruck zählt.

Richtig Profil messen
Bei der Profiltiefen-Messung gilt: Der Reifen sollte an verschiedenen Stellen und über die gesamte Breite überprüft werden. Nur so lässt sich ein unregelmäßiger Abrieb feststellen. Ist dies der Fall, weist das auf eine verstellte Achsgeometrie hin. Dann ist eindeutig ein Werk-stattbesuch fällig. Alternativ zum Profilmessgerät kann auch ein Ein-Euro-Stück verwendet werden. Dieses wird in die Vertiefungen des Profils gesteckt. Verschwindet der goldene Rand der Münze ganz, beträgt die Profiltiefe noch mehr als drei Millimeter.

Im Auftrag der Sicherheit
Die Continental-Aktion fand anlässlich des „Tages der Verkehrssicherheit“ statt. Ziel des jährlich am dritten Samstag im Juni stattfindenden Tages ist es, das Thema Verkehrssicherheit auf breiter Ebene zu aktivieren. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, die Unfallzahlen zu senken, was häufig zu Beginn der Ferien ein vernachlässigtes Thema ist.

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„Gut und sicher fahren“: Verkehrssicherheitsaktion in den Bildungsstätten der BGHM

Vom 16. Juni bis 4. Juli fanden in den sieben Bildungsstätten der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) verschiedene Aktionen zum Thema Verkehrssicherheit statt. Anlässlich des 10. Tages der Verkehrssicherheit konnten über 3.000 Seminarteilnehmer abwechslungsreiche Angebote erfahren und erleben.
„Verkehrssicherheit geht uns alle an. Mit unseren Aktionswochen wollen wir bewusstseinsbildend auf unsere Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer einwirken und sie darin unterstützen, sich verantwortungsbewusst im Straßenverkehr zu verhalten“, sagt Dr. Lars Overath, BGHM-Bildungsstättenleiter in Schwelm. Bereits bei der Ankunft in den Bildungsstätten wiesen Plakate in den Eingangsbereichen und Seminarräumen auf die Ausstellung hin. Stellwände, Informationsbroschüren, Plakate, Exponate und verschiedenste Mitmachangebote wurden je nach Bildungsstätte in Pausenbereichen, Arbeitsschutzstudios oder in den Übungshallen angeboten. In den eigentlichen Seminaren zu verschiedenen Themen banden die Referentinnen und Referenten das Aktionsthema ein.

Auch die bewegten Pausen zwischen den Seminaren in den Bildungsstätten bezogen sich auf die Verkehrssicherheit, indem spezielle Ausgleichsübungen für und während Autofahrten angeleitet und vorgestellt wurden. Individuell auf die Gegebenheiten vor Ort angepasst bot jede Bildungsstätte ein eigenes Programm an: Von Fahrradsimulatoren und Erläuterungen zur ergonomischen Einstellung des Fahrradsattels über Stresspiloten bis hin zu Rettungssimulatoren. Letztere demonstrieren eindrucksvoll die Bedeutung des Sicherheitsgurtes und die richtige Sitzposition. Außerdem boten die Bildungsstätten einen Sehtest an. Die Experten der BGHM prüften die Sehschärfe, das räumliche Sehen und die Farberkennung. Auf Grundlage des Testergebnisses würden die getesteten Personen über weitere erforderliche Maßnahmen beraten, z. B. eine Untersuchung durch den Betriebsarzt oder den Augenarzt.

Null Promille hinter dem Steuer

Großes Erstaunen erzeugte bei den Teilnehmern der Promilleparcours. Hier lässt sich erleben, welche Auswirkungen 0,8 und 1,3 Promille auf die Augen haben. Besonders schwierig ist der Parcours mit Nachtbrille. Ulrich Zilz von der BGHM erläuterte die weiteren Auswirkungen von Alkohol auf den Menschen: „Da sind zunächst die konkreten Gesundheitsschäden zu nennen, wie z.B. Leberzirrhose und Nervenschädigungen. Gravierend ist natürlich auch die Suchtproblematik.“ Aber nicht genug damit, denn auch in der Unfallstatistik spielt Alkohol eine Rolle, weiß Zilz: „Reaktionsfähigkeit, Fahrtüchtigkeit, Sehvermögen und emotionale Einstellungen werden durch Alkohol wesentlich beeinflusst.“

Ein junger Mechatroniker besuchte in seiner Pause des Gefahrstoffseminars die Ausstellung. Nach drei Jahren Führerschein und nach etlichen Jahren Dienst bei der freiwilligen Feuerwehr berichtete er: „Ich weiß, was passiert und wie schnell etwas passiert.“ Sehr lobenswert und überzeugend dann sein Statement: „Wenn ich etwas getrunken habe, dann fahre ich nicht!“

Verkehrssicherheit kreativ ins Bewusstsein rücken

Das Fahren in nüchternem Zustand ist eine Grundvoraussetzung um sicher anzukommen und keine weiteren Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Wie man gemeinsam und generell mehr Sicherheit im Straßenverkehr erreichen kann, soll bei dem Kreativwettbewerb des DVR „Keiner kommt um. Alle kommen an“ künstlerisch dargestellt werden. Bei der Umsetzung ist alles erlaubt: Malen, Zeichnen, Fotografieren, Bildhauern, Gestalten, Nähen, Handwerkern oder digitale Kunst.

Lesen Sie weitere Informationen zum Wettbewerb.

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Veranstaltung in Hamburg (21109)

Gefahrenzone „Toter Winkel im Straßenverkehr“: Verkehrssicherheit - Partner auf der Straße

Stadtteilschule Stübenhofer Weg, Polizei Hamburg und Verband Straßengüterverkehr und Logistik Hamburg e.V. (VSH) in Verbindung mit der Stadtreinigung Hamburg kooperieren bei dem Projekt „Der tote Winkel im Straßenverkehr“.

Hamburg, 03. Juli 2014 –. Im Zuge einer Fahrrad-Projektwoche der Stadtteilschule Stübenhofer Weg haben der Verband Straßengüterverkehr und Logistik Hamburg e.V. (VSH), die Polizei Hamburg und die Stadtteilschule Stübenhofer Weg gemeinsam den toten Winkel im Straßenverkehr demonstriert. „Die Sicherheit auf unseren Straßen ist für den VSH ein sehr wichtiges Thema. Dazu gehört für den VSH, die Berufskraftfahrer immer wieder für alle sicherheitsrelevanten Faktoren zu sensibilisieren. Genauso wichtig ist es aber auch, auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer einzugehen, um mit– und voneinander zu lernen. Unfälle, die durch tote Winkel hervorgerufen werden, sind leider nicht selten. Oftmals sind sich die Radfahrer nicht bewusst, in welcher Gefahr sie sich befinden, wenn sie neben einem Fahrzeug fahren bzw. stehen. Diese Sicherheitskampagne soll dazu dienen, bei den Schülern ein Bewusstsein für diese gefährlichen Situationen zu schaffen“, sagt Maren Hering, Pressesprecherin des VSH. Unterstützung kam auch direkt aus dem Gewerbe. Die Stadtreinigung Hamburg hat einen ihrer Lkw’s zur Verfügung gestellt. Jede/r Schüler/in der beiden 6. Klassen, durfte einmal im Lkw sitzen und spielerisch erfahren, dass der Rest der Klasse im toten Winkel des Lkw’s, komplett verschwindet. „Ziel ist es, vor allem Kindern und Radfahrern die Gefahren aufzuzeigen, die von abbiegenden Fahrzeugen ausgehen. Insbesondere dann, wenn man als Radfahrer auf dem Radweg geradeaus fahren möchte oder sich auf der Fahrbahn neben einem Bus oder Lkw einordnet, der rechts abbiegen möchte. Denn dann befindet sich der Radfahrer im so genannten toten Winkel des Fahrzeugführers und ist für ihn nicht sichtbar,“ ergänzt Reinhard Fiedler, Pressesprecher der Stadtreinigung Hamburg. Sowohl die theoretische Einweisung in das „Thema Verkehrssicherheit im Straßenverkehr“ als auch die praktische Durchführung am Lkw wurde von der Polizei Hamburg übernommen. Als Initiatoren der Stadtteilschule Stübenhofer Weg haben Ines Muschick und Ayhan Aydin, dafür gesorgt, dass sich die Schüler über mehrere Tage mit dem Thema „Verkehrssicherheit im Straßenverkehr“ auseinandergesetzt haben. „Durch den praxisnahen Unterricht können sich die Kinder die möglichen Gefahrensituationen viel besser vorstellen“, so Frau Ines Muschick, Lehrerin der Stadtteilschule Stübenhofer Weg. Am Schluss hat jede/r Schüler/in ein Teilnehmerzertifikat erhalten.

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Veranstaltung in Ruppichteroth (53809)

Sicherheitstag für Motorradfahrer im Rhein-Sieg-Kreis

Der Sicherheitstag, den der Rhein-Sieg-Kreis in diesem Jahr am 6. April zum ersten Mal durchgeführt hat, war ein voller Erfolg! Viele Biker haben sich bei strahlendem Sonnenschein an der „Futterkrippe“ in Ruppichteroth-Schönenberg – einem beliebten Motorradtreffpunkt – eingefunden. Die Stände der Akteure haben großes Interesse geweckt und es zeigte sich deutlich, dass das Thema aktive und passive Sicherheit ein wichtiges Thema für die Motorradfahrer ist.

Das Angebot erstreckte sich von der Vorführung von Sicherheitstrainings (Bundesverband der Motorradfahrer) über Beratungen zum Kopfschutz (Hannelore-Kohl-Stiftung), dem richtigen Abnehmen des Helms bei einem Verunglückten (Deutsches Rotes Kreuz), dem Nachstellen von Fahrsituationen auf Motorradsimulatoren (Deutsche Verkehrswacht und Institut für Zweiradsicherheit) bis hin zu Tipps vom TÜV zum richtigen Tuning.

Die Polizei zeigte das PROVIDA-Krad, mit dem während der Fahrt Filmaufnahmen gefertigt werden können, der Landesbetrieb Straßen NRW erklärte Schutzplankensysteme und am Stand des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises konnte man sein theoretisches Wissen anhand von Übungsbögen für Fahrschulen noch einmal testen. Musikalisch wurde das Programm von drei Nachwuchsbands begleitet.

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Veranstaltung in Gehren (98708)

10. Tag der Verkehrssicherheit in Gehren

Dank der Unterstützung durch die Stadt Gehren, vom Autohaus Thurow GmbH Ilmenau, der Firma Bischoff & Bischoff (Rollator) und vom Saatkorn-Buchvertrieb GbR, konnte dieser Tag ein voller Erfolg werden. Über 50 Bürger und Gäste nahmen gerne das Angebot auf dem Marktplatz in Gehren an, holten sich die aktuellen Informationen zu Kindersitzen, wollten den richtigen Umgang mit Rollator erfahren. Es ging auch Neuerungen im Straßenverkehr und vieles mehr.

Gerne sind wir wieder beim 11. Tag der Verkehrssicherheit am 20.06.2015 dabei, diesmal hoffen wir, dass uns noch mehr Partner unterstützen.

 

Aus der "ILMENAUER ALLGEMEINE":

Ein Tag um Sicherheit im Verkehr 
Infostände und Rollator-Training

Gehren. Unter dem Motto "Gemeinsam für mehr Sicherheit" dreht sich am Samstag, dem 21. Juni, vom 10 bis 16 Uhr alles um das große Thema Verkehrssicherheit. Wie jedes Jahr am dritten Junisamstag findet 2014 bereits zum zehnten Mal bundesweit der "Tag der Verkehrssicherheit" statt. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) ruft Mitglieder, Organisationen, Institutionen und Kommunen zu Aktionen zum Thema auf.

Auch in Gehren gibt es an diesem Tag Aktionen. Von 10 bis 16 Uhr wird am Marktplatz das Programm "sicher mobil" vorgestellt. Neben Informationen zu Neuerungen im Straßenverkehr gibt es ein Rollator-Training, bei dem ein Rollator-Führerschein ausgestellt wird.

ADAC/DVR-Moderator Uwe Seifert stellt das Programm "Sicher im Auto" vor, und informiert dabei zum richtigen Kindersitz für Kind und Auto. Außerdem gibt es einen ADAC-Informationsstand.

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Veranstaltung in Berlin (10117)

20. DVR-Forum „Sicherheit und Mobilität“: Geschwindigkeitsüberwachung – Staatliche Bevormundung oder Fürsorge?

Geschwindigkeitskontrollen sind häufig Auslöser kontroverser Diskussionen. Fast schon reflexartig fallen bei Diskussionen rund um die Geschwindigkeitsüberwachung Begriffe wie Abzocke, Radarfalle, Gängelung und Schikane. Die Überwachung findet demnach zu oft an falschen, weil ungefährlichen Orten statt.

Diese Thematik stand im Mittelpunkt des 20. Forums „Sicherheit und Mobilität“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) in Berlin. Unterstützt wurde das Jubiläumsforum vom Automobil-Club Verkehr (ACV), DEKRA und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Nach Meinung der meisten Verkehrssicherheitsexperten müsste Überwachung deutlich häufiger angewendet werden, um die Zahl der Verkehrsunfälle zu senken. Dies unterstrich auch die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium Katherina Reiche: „Überwachung dient dem Schutz aller.“. Auf die Sicherheitsstrategie Vision Zero ging Clemens Klinke, Mitglied des Vorstands DEKRA SE und Vizepräsident des DVR, ein. Er wies darauf hin, dass es bereits zahlreiche Städte in Deutschland und Europa gebe, bei denen das Ziel von null Getöteten im Straßenverkehr in einem oder gar mehreren aufeinanderfolgenden Jahren erreicht worden sei (http://www.dekra-vision-zero.com/). Behördliche Anordnungen von Geschwindigkeitskontrollen haben einen gewichtigen Hintergrund, erläuterte DVR-Experte Dr. Detlev Lipphard: „Sie beziehen sich in der Regel auf ein früheres Unfallgeschehen, weshalb der Vorwurf der ‚Abzocke‘ ungerechtfertigt ist. „Verkehrsüberwachung nützt allen Menschen, die sich im Verkehrsraum bewegen“, postulierte auch Professor Dr. Dieter Müller vom Institut für Verkehrsrecht und Verkehrsverhalten in Bautzen. Die Wahl der Geschwindigkeit und die Regelbefolgung seien von den jeweiligen persönlichen und situativen Bedingungen der Verkehrsteilnehmer bestimmt, erklärte der Verkehrspsychologe Dr. Jens Schade von der Technischen Universität Dresden.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde deutlich, wie stark das Thema polarisiert. Lars Wagener, Vorsitzender der Geschäftsleitung des ACV, vertrat den Standpunkt, dass Geschwindigkeitsüberwachung prinzipiell sinnvoll sei, aber vorrangig an ausgewiesenen Unfallschwerpunkten und potenziell gefährlichen Orten durchgeführt werden sollte. Dr. Schade mahnte neben der Überwachung auch infrastrukturelle Verbesserungen im Straßenverkehr an, weil Geschwindigkeitsüberschreitungen oft situativ begünstigt seien, etwa durch eine Straßenbreite und Straßengestaltung, die schnelles Fahren nahelege und beim Fahrer durch entsprechende Hinweisreize ein fehlerhaftes Situationsverständnis entstehen lasse.

Viele Autofahrer seien nicht davon überzeugt, dass die Überwachung vorrangig der Sicherheit diene, meinte Dr. Michael Haberland, Präsident des Automobilclubs Mobil in Deutschland. Professor Müller vertrat dagegen die Auffassung, niemand habe das Recht, zu schnell zu fahren und deshalb müssten Kontrollen auch überall möglich sein.

„Blitzer verhindern keine Unfälle“, behauptete Dr. Karl-Friedrich Voss, Vorsitzender des Bundesverbandes Niedergelassener Verkehrspsychologen. Dem widersprach Polizeioberrat Endro Schuster vom Ministerium des Innern des Landes Brandenburg, der von den Erfahrungen der Polizei berichtete und die Überzeugung äußerte, dass die konsequente und systematische Geschwindigkeitsüberwachung Menschenleben rette

DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf hob in seinem Schlusswort hervor, dass Geschwindigkeitsüberwachung einen unverzichtbaren Stellenwert für die Umsetzung der Vision Zero besitze. Alle Anwesenden seien sich einig gewesen, dass ein gewisses Maß an Überwachung sein müsse. Allerdings müssten die Bürger mitgenommen werden. Der DVR-Präsident wies auf die beeindruckende, wissenschaftlich belegte Tatsache hin, dass eine Abnahme der durchschnittlichen Geschwindigkeit von fünf Prozent eine Verringerung der Unfälle mit Verletzten um ungefähr zehn Prozent und eine Verringerung der Unfälle mit Getöteten um 20 Prozent zur Folge habe. Um die Akzeptanz von Kontrollen zu erhöhen, könnten die Behörden im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit begründen, warum an bestimmten Stellen Geschwindigkeitsbegrenzungen notwendig seien.

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Veranstaltung in Hildesheim (31137)

KTW Automeile im Rahmen der Automeile Hildesheim

Am 03. und 04. Mai 2014 zeigte "Runter vom Gas" auf der 14. Hildesheimer Automeile Präsenz. Im Herzen der Flaniermeile klärte die bundesweite Verkehrssicherheitskampagne mit eigenem Stand und verschiedenen Informationsmaterialien zu den Themen Landstraße, Sichtbarkeit und Alkohol am Steuer Besucher zur sicheren Teilnahme im Straßenverkehr auf. Ein Highlight war der KON.Test von "Runter vom Gas", der von den Besuchern sehr gut genutzt wurde. Hier konnten Jung und Alt ihr Konzentrationsvermögen auf den Prüfstand stellen.

Passend zum Thema Ablenkung fand am 04. Mai eine Podiumsdiskussion auf der Bühne des KTW Autohauses statt. DVR-Experte Jochen Danker sowie Vertreter der Deutschen Verkehrswacht Celle und des Arbeiter Samariter Bundes Hildesheim debattierten rund um die Schwerpunktthemen Ablenkung und unangepasste Geschwindigkeit. Zusätzlich beantwortete Herr Danker den Besuchern brennende Fragen zum neu eingeführten Punktesystem.

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Veranstaltung in Hildesheim (31134)

Verkehrssicherheitstag 2014

10. Tag der Verkehrssicherheit, Aktion „Tag der offenen Tür der Justiz Hildesheim mit Verkehrssicherheitstag der Verkehrswacht und Polizei Hildesheim“ am 24.05.2014. Auf dem Gelände des Amts- und Landgerichtes führte das Technische Hilfswerk (THW) ein Hebekissen vor, eine Geräteschau und Aktionen der THW Jugend erfolgten. Mehrere Rettungsdienste (DRK, Johanniter und Malteser) boten Informationen über das Ehrenamt, Rettungswagen konnten besichtigt werden.

Auch ein Stauhilfemotorrad der Johanniter wurde gezeigt. Die Hildesheimer Berufsfeuerwehr demonstrierte an einem „gestellten“ Unfall ihre notwendigen Rettungsarbeiten. Das Sehtestmobil der Firma Fielmann bot die kostenlose Möglichkeit, die eigene Sehfähigkeit testen zu lassen.

Rund um den Radverkehr gab es Informationen vom ADFC und die Möglichkeit, sein Fahrrad codieren zu lassen (Hinweis: Fahrrad darf nur codiert werden, wenn der Eigentumsnachweis für das Fahrrad und der Personalausweis vorgelegt wird).

Wer schon immer mal in einem „Formel 1 Renner“ fahren wollte, bekam dazu die Gelegenheit. Der TÜV Nord brachte einen entsprechenden Fahrsimulator mit. Ein für Erwachsene gefahrloses Ausprobieren der Wirkung des Sicherheitsgurtes war im sogenannten Gurtschlitten der Landesverkehrswacht Niedersachsen möglich.

Die Polizei bot einen Streifenwagen und ein Polizeimotorrad zum Probesitzen an. Speziell für Kinder gab es eine Hüpfburg (Malteser), einen Kettcarparcours und das Fahren in einer Seifenkiste (in Originallackierung eines Polizeiwagens).

Selbstverständlich wurden an allen Ständen auch entsprechende Informationen zum jeweiligen Themengebiet der entsprechenden Risikogruppe im Sinne der Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei angeboten und von den ca. 3000 Besuchern des Aussenbereichs gerne angenommen.

(Text / Bilder von Klaus Schwetje, Geschäftsführer Verkehrswacht Hildesheim und Hans-Joachim Kliem, Verkehrssicherheitsberater)

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Veranstaltung in Herrenberg (71083 )

10. Schulübergreifender Verkehrssicherheitstag

„Helm an der Lenkstange” als bedenklicher Trend

Herrenberg: Zehnter Verkehrssicherheitstag für die Achtklässler der Markweg-Schulen

von Christina Mihajlovski, Gäubote Herrenberg, 15.05.2014
betreuender Lehrer: Hermann Rösch

Ein rundes Jubiläum wurde am Mittwoch in den Markweg-Schulen in Herrenberg begangen: Bereits zum zehnten Mal jährte sich der Verkehrssicherheitstag für alle Achtklässler des Schulverbundes. Auch dieses Jahr waren wieder zahlreiche Partner aus der Region mit am Start. Mit Spiel und Spaß, aber auch mit dem nötigen Ernst sollen die jungen Verkehrsteilnehmer für den Straßenverkehr sensibilisiert werden.

Auf dem Schulgelände der Markweg-Schulen herrscht ein reges Treiben: Bunte Pylonen stehen herum, die Fahrradständer sind brechend voll, Busse, Lastwagen und ein Polizeiauto sind im Einsatz. Und dazwischen: Schüler des Andreae-Gymnasiums, der Jerg-Ratgeb-Realschule und der Vogt-Heß-Werkrealschule. Zielstrebig bewegen sie sich in Gruppen kreuz und quer über das Gelände, viele haben ein Fahrrad dabei. Jetzt ist große Pause, danach geht es gleich weiter; von der ersten bis zur sechsten Stunde dauert der Verkehrssicherheitstag.

Für Michele von der Ratgeb-Realschule war bisher der Fahrradparcours die beste Station: Hier können die Jugendlichen ihr Geschick im Slalom, auf der Wippe und an anderen Hindernissen beweisen. Gerade kommt er vom Fahrrad-Check, den der Radhof Schill anbietet: Fast alles war tadellos, meint er, nur ein bisschen mehr Luft muss in die Reifen. Andreas Schill bietet an der Station eine schnelle Überprüfung an. „Kleine Reparaturen können wir hier auch machen", so Schill. Sinn und Zweck der Station seien aber, den Schülern zu vermitteln, welche Bedingungen ihr Rad grundsätzlich erfüllen muss, um verkehrstauglich zu sein. Laut Schill gab es dieses Jahr aber zum Glück noch „keine Totalausfälle". „Wenn vier Tonnen Bus auf diesem Schuh stehen kann den da keiner mehr rausziehen" Ulrich Bachmannn

Neben dem Radhof Schill unterstützen weitere Partner die inzwischen etablierte Veranstaltung. Die Herrenberger Fahrschule Halanke beispielsweise hat zwei große Lastwagen mitgebracht. Hier darf jeder Schüler einmal in der Fahrerkabine Platz nehmen und erfahren, wie groß die toten Winkel eines Lkw-Fahrers sind. Beeindruckend auch die Station der Busunternehmen Däuble und VBN/BVN: „Wem vier Tonnen Bus auf diesem Schuh stehen kann den da keiner mehr rausziehen" wettet Busfahrer Ulrich Bachmann mi den Schülern.

Eine besondere Attraktion ist das Polizeiauto mit seiner Sirene. Hanspeter Mosberger vom Polizeipräsidium Ludwigsburg trainiert eigentlich Polizisten für Einsätze und leitet Fahrsicherheitstrainings. Heute demonstriert er den Achtklässlern, wie lang der Anhalteweg von Auto, Fahrrad um Co. ist und was das bei einem Unfall bedeuten kann. Auch Skateboarder, ein Inlinefahrer und eine Waveboarderin sind zur Demonstration mit am Start; damit reagieren die Organisatoren auf moderne Arten, den Schulweg zu bewältigen.

Ein bedenklicher Trend sei jedoch „der Helm an der Lenkstange" anstatt auf dem Kopf, den man besonders bei den 13- und 14-Jährigen beobachten kann. Laut Lutz Rasemann, dem Verkehrsbeauftragten des AGH, beträgt die „Helmquote" in dieser Altersgruppe nur „etwa 60 Prozent", was im Vergleich zum Durchschnitt aller Altersgruppen eher gering sei.

Matthias Schelling, Lehrer am AGH, betreut zusammen mit Kollege und Rennradfahrer Jan Bauer eine Station mit verschiedenen Übungen auf dem Fahrrad. Es gehe darum, so Schelling, ein besseres Gefühl für das Gefährt zu entwickeln und seine Grenzen spielerisch auszutesten. „Sven, versuch doch mal, den Körper zur Seite zu lehnen, neben den Lenker, genau!", ruft Lehrer Schelling, und die Klassenkameraden rufen dem Jungen weitere Tipps zu. Und tatsächlich, nachdem Sven auch noch die Lampe von seinem Lenker abmontiert hat, gelingt es ihm, unter dem Band hindurchzufahren. „Fahrrad-Limbo" ist nur eine der Übungen, und sie kommt bei den Schülern sichtlich gut an. Auch beim Gruppenfahrtraining nebenan wird gekichert, als ein Schüler die erhobene Hand des Vordermanns nicht bemerkt, und es einen „Auffahrunfall" gibt - zum Glück war das erst die Trainingsrunde zu Fuß.

An den Markweg-Schulen engagieren sich auch die Schüler für mehr Sicherheit im Straßenverkehr: Katharina Baitinger, Schülerin der Jerg-Ratgeb-Realschule, hat die Aufsicht über eine eigene Station. „Das Thema hat mich sehr interessiert, und ich wollte mich noch mehr engagieren", erklärt sie. Darum hat sie vergangenes Jahr in Ludwigsburg an einer landesweiten Ausbildung teilgenommen und nennt sich inzwischen Verkehrsmentorin.

Nach zehn Jahren Verkehrssicherheitstag kann auch Richard Wißmann, Konrektor der Vogt-Heß-Schule und Mitinitiator der Veranstaltung, mit einer überaus positiven Bilanz abschließen: Während seiner gesamten Zeit an der Schule habe es „keinen einzigen Rad- oder Fußgängerunfall auf dem Schulgelände" gegeben.

(Artikel erschienen am 15.05.2014 im Gäubote Herrenberg. Wir danken der Redaktion des Gäubote für die freundliche Genehmigung des Nachdrucks. Siehe auch www.gaeubote.de).

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Veranstaltung in Hildesheim (31135)

Banner warnt vor zu hoher Geschwindigkeit

Im Rahmen des landesweiten Verkehrssicherheitstages und des 10. Tages der Verkehrssicherheit ist von der Landesverkehrswacht Niedersachsen und der Polizei Hildesheim angeschaffte Banner am 20.06.2014, 11.00 Uhr, an der Autobahnanschlussstelle Hildesheim zur Nutzung übergeben und der Öffentlichkeit präsentiert worden.

Mit diesem speziellen Banner wird der Verkehrsteilnehmer drastisch auf die Gefahren einer Überschätzung der gefahrenen Geschwindigkeit aufmerksam gemacht und auf Geschwindigkeitsüberwachungsmaßnahmen der Polizei eingestimmt.

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Veranstaltung in Hildesheim (31134)

Verkehrssicherheitstag in der Hildesheimer Innenstadt - Verkehrswacht und Polizei Hildesheim verhindern Unfälle im Straßenverkehr

Am 21. Juni dieses Jahres fand der „3. Landesweite Verkehrssicherheitstag der niedersächsischen Polizei“ und der „10. Tag der Verkehrssicherheit“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) statt.

„Mit dem Aktionstag wird das Thema Unfallprävention auf breiter Ebene präsentiert um zu zeigen: Jeder kann dazu beitragen, die Unfallzahlen zu senken. Initiator ist der Deutsche Verkehrssicherheitsrat. Er ruft dazu auf, dass anlässlich des Tags der Verkehrssicherheit bundesweit alle Organisationen, Institutionen, Städte und Gemeinden, Unternehmen, soziale Einrichtungen und alle weiteren Interessierten passende Veranstaltungen und Aktionen durchführen“ (Quelle DVR).

In Niedersachsen gab es von Januar bis März dieses Jahres rund 25 Prozent mehr tödlich Verunglückte (86 Todesopfer) im Straßenverkehr als im gleichen Zeitraum 2013 (69 Todesopfer). Auch die Zahl der Schwerverletzten ist in diesem Zeitraum angestiegen, bis zum 28.03.2014 sind 1.202 Personen schwer verletzt worden.

Eine Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer für eine der Hauptunfallursachen „überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit“ soll dazu beitragen, dass die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten oder Schwerverletzten nachhaltig minimiert wird.

Im Rahmen des landesweiten Verkehrssicherheitstages und des 10. Tages der Verkehrssicherheit ist von der Landesverkehrswacht Niedersachsen und der Polizei Hildesheim angeschaffte Banner am 20.06. 2014, 11.00 Uhr, an der Autobahnanschlussstelle Hildesheim zur Nutzung übergeben und der Öffentlichkeit präsentiert worden.

Mit diesem speziellen Banner wird der Verkehrsteilnehmer drastisch auf die Gefahren einer Überschätzung der gefahrenen Geschwindigkeit aufmerksam gemacht und auf Geschwindigkeitsüberwachungsmaßnahmen der Polizei eingestimmt.

Am Samstag, dem 21.06.2014, haben in der Hildesheimer Innenstadt, direkt vor der Innenstadtwache, Angehörige der Hildesheimer Verkehrswacht und Polizei ein Informationsstand betreut. Auch hier stand Unfallprävention für alle „Risikogruppen im Straßenverkehr“ im Fokus der Aktion.

Das Polizeikommissariat Alfeld hat zum Verkehrssicherheitstag 2014 in Kooperation mit der Verkehrswacht Alfeld und dem Seniorenbüro Alfeld für die Stadt Alfeld und die umliegenden Gemeinden eine Veranstaltung zum Thema "Senioren im Straßenverkehr" durchgeführt.

Im Zusammenhang mit dem 10. Tag der Verkehrssicherheit wurden in der Elisabeth-von Rantzau-Schule und Albertus-Magnus-Schule verkehrspräventive Veranstaltungen für „Junge Fahrer“ und angehende ErzieherInnen organisiert. Die landesweite Aktion „Tippen tötet – eine Initiative für sicheres Autofahren“ der Landesverkehrswacht wurde präsentiert. Fahrlehrer und Fahrschüler, Firmenangehörige der Firma Sappi anlässlich eines Nachhaltigkeitstages, Benutzer der Hildesheimer Busse, hier gezielt SeniorInnen, und AWO-Kindergartenkinder wurden in die Aktionen eingebunden, um die Zahl der Verkehrsunfälle mit schweren Folgen (Getötete und Schwerstverletzte) im Sinne der Verkehrssicherheitsinitiative 2020 und dem Motto des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) „Vision Zero. Keiner kommt um. Alle kommen an“ zu reduzieren. Presse- und Tonberichte erfolgten.

Durch diese Aktionen im Zusammenhang mit dem Verkehrssicherheitstag sind alle Verkehrsteilnehmer aufgefordert worden, ihr Verhalten im Straßenverkehr zu überdenken und zu einer effektiven Unfallprävention aktiv beizutragen.

Festzustellen ist, dass nur positive Rückmeldung bei den „Adressaten“ und bei den Kooperationspartnern der Aktionen im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Hildesheim mitgeteilt wurden.

Ein Dank für sehr gute Unterstützung gebührt den Organisatoren des DVR (Frau Laura Breuer).

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Veranstaltung in Alfeld (30161)

Verkehrsprävention für Verkehrsteilnehmer als Angehörige der Firma Sappi

Anlässlich des 10. Tages der Verkehrssicherheit und des Landesweiten Verkehrssicherheitstages der niedersächsischen Polizei beteiligten sich PHK Hans-Jürgen Tschorn und Joachim Pientok, PK Alfeld, an den „Nachhaltigkeitstagen“ der Firma Sappi Alfeld GmbH. „Gib Stress keine Chance“, „Erste Hilfe leisten und Defibrillator bedienen – Leben retten“, „Persönliche Schutzausrüstung und mehr“ und „Gesund und unverletzt zur Arbeit und nach Hause“ waren Themen, mit denen sich die Beschäftigten der Firma an Stationen beschäftigten konnten. Der Weg zur Arbeitsstelle und zurück enthält die Gefahren im Straßenverkehr zu verunglücken. Mit einem Kettcar-Parcour mit Rauschbrille wurden die Beeinträchtigungen durch „simulierten Alkoholgenuss“ aufgezeigt. Anhand eines Autowracks, in dem zwei junge Menschen gestorben sind, sowie anschauliche Bilder von Real-Unfällen im Zuständigkeitsbereich der Polizei Alfeld rundeten die Verkehrspräventionsveranstaltung ab. Junge Auszubildende, erfahrene Vielfahrer mit Pkw und Fahrrad wurden über die Möglichkeiten, Unfälle mit Schwerstverletzen oder Getöteten durch bewusstes Handeln zu vermeiden, intensiv im Sinne der VSI 2020 informiert. Die Verkehrswachten Alfeld und Hildesheim steuerten Material zu dieser Kooperationsaktion hinzu. Unterstützung erfolgte durch das Präventionsteam der PI Hildesheim mit Material und Personal.

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Veranstaltung in Alfeld (31061)

Kooperation mit der Firma Sappi und Polizei Alfeld – Unfälle jeglicher Art vermeiden

Das Polizeikommissariat Alfeld hat zum Verkehrssicherheitstag 2014 in Kooperation mit der Verkehrswacht Alfeld und dem Seniorenbüro Alfeld für die Stadt Alfeld und die umliegenden Gemeinden eine Veranstaltung zum Thema "Senioren im Straßenverkehr" durchgeführt.

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Veranstaltung in Peine (31224)

Presse-Meldungen aus dem Dienstbereich der Polizei:

Peiner Allgemeine Zeitung

SZ Zeitung

WF Zeitung

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Veranstaltung in Hildesheim (31139)

Berufsbildende Schule Elisabeth-von-Rantzau-Schule und Polizei Hildesheim arbeiten an der Verhinderung von schweren Verkehrsunfällen

Im Zusammenhang mit dem 10. Tag der Verkehrssicherheit wurden in der Elisabeth-von Rantzau-Schule und Albertus-Magnus-Schule verkehrspräventive Veranstaltungen für „Junge Fahrer“ und angehende ErzieherInnen organisiert.

Die landesweite Aktion „Tippen tötet – eine Initiative für sicheres Autofahren“ der Landesverkehrswacht wurde präsentiert. Fahrlehrer und Fahrschüler, Firmenangehörige der Firma Sappi anlässlich eines Nachhaltigkeitstages, Benutzer der Hildesheimer Busse, hier gezielt SeniorInnen, und AWO-Kindergartenkinder wurden in die Aktionen eingebunden, um die Zahl der Verkehrsunfälle mit schweren Folgen (Getötete und Schwerstverletzte) im Sinne der Verkehrssicherheitsinitiative 2020 und dem Motto des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) „Vision Zero. Keiner kommt um. Alle kommen an“ zu reduzieren.

Presse- und Tonberichte erfolgten.     

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Veranstaltung in Völpke (39393)

Senioren-Verkehrssicherheitstag "Rund um die Mobilität im Alter"

Wie in den zurückliegenden Jahren beteiligte sich die Kreisverkehrswacht Oschersleben im Landkreis Börde mit ihren Partnern an dem bundesweiten Verkehrssicherheitstag. Mehrere Veranstaltungen mit unterschiedlichen Themen wurden bereits im Vorfeld des Aktionstages durchgeführt.

So wurde ein Fahrradtag für die Sicherheit der Radler und ein Aktionstag "Kinder im Straßenverkehr" angeboten und gut genutzt. Den Höhepunkt bildete der Verkehrssicherheitstag für Senioren "Rund um die Verkehrssicherheit", den Schwerpunkt bildete die Mobilität im Alter.

Angebote wie ein Mobilitätsparcours, mit Rollatoren und Seniorenelektromobile, ein Rauschbrillenparcours, die Darstellung eines seniorengerechten Autos, die Vorstellung von Pedelecs, die Gefahr des Toten Winkels sowie Gesprächsrunden zu Neuigkeiten der StVo und anderen rechtlichen Bestimmungen waren informative Bausteine für die Besucher. Aber auch die Partner der Kreisverkehrswacht wie die Bundes und Landespolizei, ein regionaler Optiker, ein Anbieter für Seniorenelektromobile und die NASA beteiligten sich an unserem Aktionstag.

Eine weitere Unterstüzung des Tages der Verkehrssicherheit 2014 fand durch die Landesverkehrswacht Sachsen Anhalt statt. 

Der Aktionstag ,der im Regionalen Kompetenzzentrum für Sicherheit und Mobilität / Verkehrsgarten Völpke statt fand war gut besucht und zeigte das Interesse der Verkehrsteilnehmer. Diese wünschten sich weitere Veranstaltungen dieser Art auch für das Jahr 2015.     

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Veranstaltung in Essen (45139)

Autofahrer in extremen Fahrsituationen

Zu unserer Aktion „Autofahrer in extremen Fahrsituationen“ zum Tag der Verkehrssicherheit, wurde vom Essener WDR Studio in der Lokalzeit vom 21.06.2014 um 19:30 Uhr ein Beitrag gesendet, der in der Mediathek vom WDR unter www1.wdr.de/mediathek, Stichwort: Tag der Verkehrssicherheit 21.06.2014 angesehen werden kann.

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Veranstaltungen 2005

Liste der Aktivitäten am Tag der Verkehrssicherheit 18. Juni 2005 (PDF-Format, 125 kB)

Liste der Aktivitäten am Tag der Verkehrssicherheit 17. Juni 2006 (doc-Format, Größe: 229 kB)